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Grunde dürfte das Helfferich’sche Argument nicht allzu beweiskräftig
 sein. Der zweite von Rosendorff und Helfferich
gegen die Prämienpolitik der Bank von Frankreich erhobene
Kinwand ist der der Verschlechterung der Wechselkurse.
Rosendorff präzisiert denselben mit den Worten: „Die Prämie
überträgt sich auf den Wechselkurs und ruft in dem Lande,
ivelches die Prämie erhebt, eine Steigerung, in dem, welches
sie zahlen soll, ein Sinken der Wechselkurse hervor.“ Helfferich
 (p. 127) bemerkt hierzu: „Wenn die Bank von Frankreich
 ihre Noten ohne Abzug einer Prämie in Gold einlösen
würde, so könnte der Berliner Wechselkurs auf Paris niemals
 nennenswert unter 80, 60 Mk. pro 100 Fraues, stehen,
weil bei diesem Kurs die Versendung von effektiven Gold von
Frankreich nach Deutschland lohnend wäre. In Wirklichkeit
ist der Berliner Wechselkurs auf Paris zeitweise erheblich
unter diesen theoretischen „Goldpunkt“” hinabgesunken.
Seinen tiefsten Stand während der letzten 2 Jahrzehnte erreichte
 er im Dezemzer 1887 mil‘ 80,15 Mk. Die Notierung
30,20 und 80,25 ist häufiger vorgekommen. Im Jahre 1887
war sogar der durchschnittliche Kurs mit 80,50 niedriger als
„der theoretische Goldpunkt“. .Ganz abgesehen davon nun,
dass der Kurs von 80,17 doch wohl erheblich tiefer unter
dem theoretischen Goldpunkt stand als der Kurs 80,50, müssen
wir für die letzten 8 Jahre das Nachfolgende feststellen:

Jahr

1900
1899
1898
1897
1896
1895
1894
1893 |

Höchster Stand
des Wechsels
auf Paris

81,50
81,30
81,10
81,20
81,30
81,25
81,80
81,30

Niedrigster Stand
des Wechsels
auf Paris

81,10
80,80
80,60
80,65
80,55
80,70
80,75
80.50