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vollsten waren, der Wechselkurs Berlin auf Paris weniger
gyeschwankt hat, als der Wechselkurs Berlin auf London.
Das dürfte indessen gegen alles andere eher als gegen die
Wirksamkeit der Goldprämie sprechen.
Was endlich den Einwand Rosendorffs anbelangt, dass
lie Goldprämie nicht die Sättigung der Zirkulation mit Gold
zachütze, so gilt dasselbe auch von der Diskonterhöhung. Es
gilt eben hier wie dort der Grundsatz, dass keine Massregel
seitens des Staates den Einzelnen hindern kann, sein Gold
lem zu geben, dem er es zugedacht hat. Mit dem im vorstehenden
 Ausgeführten entfällt auch die Erheblichkeit der
Ausführungen Rosendorffs, wenn er dem Bimetallismus eine
falsche Vorstellung von dem Wesen der Arbitrage unterschiebt.
 Von einem bestimmenden Einfluss der Zahlungsbilanz
 auf die Tätigkeit der Anbitrage kann nur in den
Ländern die Rede sein, welche in einen sehr engen wirtschaftlichen
 Zusammenhange zu einander stehen und auch
da nur im übertragenen Sinne, denn auch er findet in der
Richtung des individuellen Willens seine Grenze.
Betrachten wir nunmehr noch die Ausführungen Rosenlorffs
 über die Frage der Übertragbarkeit der Prämienpolitik
auf Deutschland. Rosendorff ebenso wie Helfferich verneinen
liese Möglichkeit mit. der Begründung, Deutschland sei im
Gegensatz zu Frankreich ein Industriestaat, der die durch
die Goldprämienpolitik hervorgerufenen Valutaschwankungen
nicht so tragen könne wie das Frankreich möglich sel, indem
 die Landwirtschaft der ausschlaggebende Faktor im Staatsleben
 sei. Als zweiten Grund führt er ebenso, wie Helfferich
len traditionellen Reichtum Frankreichs an und endlich die
zünstige Handels-, (Zahlungs-) Bilanz dieses Landes. Zieht
man zu den beiden letzten Punkten die englischen Verhältnisse
zum Vergleich heran, so ergibt sich hieraus schon, dass der
Reichtum eines Landes an sich keineswegs mit den Diskontverhältnissen
 zu tun haben muss, denn sonst müsste England
als das reichste Land und das Hauptgläubigerland der Welt
auch die elünstigesten Diskontverhältnisse haben, wenn man