den Kontoinhabern weitgehende Vergünstigungen in bezug auf Gutschrift
zum Inkasso gegebener Wechsel usw, eingeräumt worden waren. Weiter
wurde der Giroverkehr mit gutem Erfolge in den Bankkontoren in Danzig,
Königsberg, Stettin und Magdeburg eingeführt.
Auch der Diskontverkehr hob sich merklich. Zum Teil mag hierzu
der niedrige, ziemlich stabile. Zinsfuß beigetragen haben. Während
bisher der Diskontsatz sich in einem Jahre häufig mehrere Male geändert
hatte, und je nach dem Platz und der Güte der Wechsel, zu gleicher
Zeit zu verschiedenen Sätzen diskontiert worden war, wurde 1837 verordnet,
 daß der Zinsfuß jetzt einheitlich vom Chef der Bank festzustellen.
 wäre. Von 1837—1844 betrug er 4%.
Nicht so einheitlich war der Lombardzinsfuß von den Präsidenten
Rother normiert. Er betrug:
4 °%% für die Hauptbank und die Bank zu Breslau,
412% für die Kontore zu Köln, Magdeburg, Münster, Stettin,
5 °% für die Kontore und Kommanditen zu Danzig, Elbing, Königsberg
 und Memel,
Unter Rothers Verwaltung ist die Bank wieder zu den Aufgaben, die
ihrem großen Stifter vorgeschwebt haben, zurückgekehrt, ist wieder Giround
 Lehnbank geworden und hat vor allem den Giroverkehr und das
Diskont- und Lombardgeschäft gepflegt. Sie war bestrebt, den Kredit zu
verbilligen und dadurch Handel und Gewerbe zu unterstützen, und hat
vor allem auch dem Staate große Dienste geleistet.

Übersicht über den Wechsel-, Lombard- und Giroverkehr.

Diskontierte
inländische und
angekaufte |
fremde Wechse]

Erteilte
Lombard-Darlehen


Ein- und
Ausgänge im
Giroverkehr

in 1000 Talern

1834
1835
1836
1837
1838
1839
1840
1841
1842
‚843
1844
1847

21 669
23 095
37711
27 048
419 020
4# 229
6? ‘09
5 405
2 707
64 416
64 625
71438

4 833
8584
2315
[2 980
"7 806
26728
26 423
31 497
28 100
25 321
27 560
32 112

38 029
89 449
77 483
44.356
80 908
94 654
96 566
85 037
82 710
93 325
97 495
992319