4. Wechsel: Wechsel sind in erster Linie Mittel der Notendeckung.
Zine Detaillierung wird im Wochenausweise nicht gegeben, sodaß aus
hm nicht ersichtlich ist, in welchem Maße die Reichsbank mit Wechselsinreichungen
 in Anspruch genommen ist, bzw. welche Beträge Devisen
die Bank im Interesse ihrer Devisenpolitik angekauft hat, Die Bilanz
trennt Platzwechsel, Versandwechsel auf deutsche Plätze, Wechsel auf
außerdeutsche Plätze und fällige aber unbezahlt gebliebene Wechsei-{orderungen,
 Nach der Novelle von+1909 kauft die Reichsbank auch
Schecks an und rechnet diese in den Wechselbestand ein. Am 31. Dezember
 1913 befanden sich bei der Reichsbank:
a) Platzwechsel:
innerhalb der nächsten 15 Tage fällig M 295097400
in längerer Sicht . ... . . +» 348694800 M 643 792 200
5) Versandwechsel auf deutsche Plätze: a
innerhalb der nächsten 15 Tage fällig M 305740254
in längerer Sicht .... . . +» 3718082000 M 713822254
c) Wechsel auf außerdeutsche Plätze . W004. M 140245828
d) Fällige, aber unbezahlt gebliebene Wechselforderungen „ 97200979
Auf Einzelheiten wird noch zurückzukommen sein,
s. Lombardforderungen: Die Darlehnsforderungen sind durch Verpfändung
 beweglicher Sachen gesichert. Die Unterpfänder können in Gold
ıder Silber, in Wertpapieren oder in Waren bestehen.
5. Effekten: Die Reichsbank ist, nach dem Muster der Privatbanken,
die Effekten-Kommissionsgeschäfte betreiben, im Jahre 1900 dazu geschritten,
 im Interesse ihrer Auftraggeber einen beschränkten Vorrat an
kleinen Stücken lombardfähiger Wertpapiere zu unterhalten. Es
wurden im Laufe des Jahres 1900
angekauft für. .. 0. + + + .M 224390
und verwertet „55304
mithin waren Wertpapiere im Betrage von M 169086
vorhanden. In den nächsten Jahren nahm der Bestand an eigenen Effekten
 erheblich zu. Er betruzr Ende

IQI1I 1840000 M
1912 1876000 „
1913 6672000
In dem Posten Effekten bilden die eigenen Wertpapiere — E, E.-Bestände
 (eigene Effekten), wie man sie in der Praxis nennt — jedoch

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