betischer Reihenfolge der beteiligten Firmen an drei Seiten des Zimmers
und einer Reihe in der Mitte aufgestellt sind. An der vierten Seite beünden
 sich die erhöhten Pulte der Inspektoren (superintendents), die die
Aufsicht und Leitung haben,
Die Arbeit der Clerks beginnt mit der Verteilung der Scheckbündel an
die zur Zahlung verpflichteten Häuser, Die erste Einlieferung (first charge)
besteht noch aus Schecks, die bereits am vorhergegangenen Tage nach
Schluß des Clearing-House bei den einzelnen Banken eingegangen sind,
Bald aber treffen auch schon die Schecks vom gleichen Tage ein. Zur
Abrechnung gelangen weiter Forderungen, die sich in Form von Wechseln,
Kupons (Dividend Warrants), Bankübertragungszetteln oder Kreditnoten
für eingelöste Banknoten der Provinzialbanken darstellen. Geschlossen
wird die Vormittagsabrechnung (Morning clearing) erst um 12 Uhr. Einlieferungen
 dürfen aber nur bis 11 Uhr stattfinden.
Bevor die Schecks in das Clearinghaus kommen, werden sie zu Hause
n das „out clearing book“ eingetragen. Im Clearinghaus notieren
die Vertreter der Zahlstelle die Summe der Schecks in das „in clearing
200k“. Eine Quittung über die empfangenen‘ Schecks wird nicht erteilt.
Um ı2 Uhr, wenn die Clerks wieder in ihrer Bank eintreffen, händigen
 sie die empfangenen Papiere ihren Kollegen aus, die sie bezüglich
ihrer Echtheit und Deckung zu prüfen haben. Papiere, die aus irgend
einem Grunde nicht in Ordnung gehen, werden als Retourposten in der
Nachmittagsabrechnung (afternoon clearing) eingeliefert, Diese beginnt um
'23 Uhr. Ebenso wie bei der Vormittagsabrechnung, werden die bereits
zu Hause in das „out clearing book“ ausgetragenen, in Bündeln zusammengeschnürten
 Schecks an die Vertreter der zur Zahlung verpflichteten
Häuser ausgehändigt.
Während die Morgenabrechnung im allgemeinen ziemlich ruhig verläuft,
 geht es nachmittags meist stürmisch her, Immer neue und neue
Scheckpakete werden von Boten und Clerks gebracht und sogleich verteilt.
 Jeder von den vielen Tausenden Schecks muß in das „in clearing
book“ eingetragen werden: Je näher der Zeiger auf 4 Uhr rückt, desto
lebhafter wird der Verkehr vor und in dem Clearinghaus!), Um 4 Uhr
schließen die Londoner Depositenbanken ihre Kassen. Teder beeilt sich.

*) W. Howarth schildert dies in seiner Schrift „Our Clearing System and
Clearing-Houses“ (London 1897) S. 53 mit folgenden Worten: „A quarter to four:
the Passages are more thronged, the pressure more intense, the pens of the clerks.
seem like express trains running down inclines-— so great is their rate of move-1423

