woche und des Vorjahres in der Regel zum Vergleich herangezogen
werden.

Wochenausweis vom 9. April 1914:

1913 gegen die
Vorwoche

in 1000 fr. in 1000 fr,
3251011 -+ 5123 Barvorrat in Gold 36272095 — 11661
600753 — 9356 Barvorrat in Silber 622688 — 4118
1631773 —308079 Wechsel 1540795 —113626
5757257 — 93348 Notenumlauf 5943261 — 7127
542151 — 77849 Guthaben der Privaten 547215 — 71513
139437 — 1599 Guthaben des Schatzes 182809 — 20739
743942 + 15394 Lomb. Wertpap. u. Bullion 781337 — 3181
Zins- und Diskonterträgnisse 20739000.
Verhältnis des Notenumlaufs zum Barvorrat 71,50%.
Auffallend auf den ersten Blick ist der große Metallvorrat, der
auch im Jahre 1913 wieder eine erhebliche Vermehrung erfahren hat,
und die Höhe des Notenumlaufs. Dieser ist nicht ein Zeichen übergroßer
 Geschäftstätigkeit, sondern die Münzen werden nur durch Noten,
für die der Franzose eine Vorliebe besitzt, und‘ die auch in kleinen
Appoints vorhanden sind, ersetzt. Der große Goldvorrat wird von hervorragenden
 französischen Nationalökonomen nicht unbedingt als ein Segen
für das Land betrachtet. Leroy Beaulieu wünscht vielmehr, daß das Land
statt 8 nur 4 oder 5 Milliarden fr. Gold- und Silbermünzen hätte, dafür
aber 3 oder 4 Milliarden mehr an Werkzeugen, Maschinen und Fabriken.

1914

gegen die
Vorwoche

V. Die Russische Reichsbank (Staatsbank),

1. Die vor Entstehung der Reichsbank errichteten Banken.
Die Kaiserin Anna hatte im Jahre 1733, um dem damals in Rußland
herrschenden Wucher die Spitze abzubrechen, eine Leihkasse errichtet,
die Darlehen gegen 8° Zinsen gewährte, aber verhältnismäßig sehr wenig
in Anspruch genommen wurde, 1754 entstand auf Anordnung der Kaiserin
Elisabeth eine Adelsleihbank in Petersburg und Moskau. Das Kapital,
das “rsprünglich 750000 R betragen hatte, wurde von Katharina II.
auf 6 Millionen R erhöht und dadurch die Bank in stand gesetzt, Beleihungen
 von Edelmetall, Gütern und Häusern in größerem Maßstabe

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