Laufende Rechnungen der Departements der Reichsrentei
Einlagen, Depositen u, laufende Rechnungen verschiedener
 Anstalten u, Personen .
Verschiedene Konten . . . 8 a
Saldo der Rechnung der Bank mit ihren Filialen .

433:7 4399

633,6 610,2
45,3 45:8
12,4 16,0

VI. Das Notenbankwesen
in den Vereinigten Staaten von Amerika.
1. Historische Entwickelung.,
a) Vorläufer der amerikanischen Banknoten.
Vor Errichtung einer Bank oder einer Notenbank in den Vereinigten
Staaten von Amerika — die Begriffe Bank und Notenbank sind in den
Vereinigten Staaten von jeher identisch gewesen — hatten die künftigen
Staaten der Union Gelegenheit, die Wirkung eines Papiergeldes (bills
of credit) zu erproben. Zuerst war es der Staat Massachusetts, der (1690)
Papiergeld ausgegeben hatte, um seine durch eine unglücklich verlaufene
Expedition zerrütteten Finanzen aufzubessern. Bald folgten in der Ausgabe
 von Papiergeld auch die anderen Kolonien: New Hampshire, Rhode
Island, Connecticut, New York, New Jersey, South Carolina, Pennsylvanien
 u. a. Überall trat aber, da die Menge des Papiergeldes Bedenken
hinsichtlich der Einlösung aufkommen ließ, eine starke Entwertung desselben
 ein.
Im Jahre 1748 erhielt man für © 100 in Silber:
In New England £ 1100 Noten In New York £ 190 Noten
„ New Jersey »„ 185 „ Pennsylvanien „ 180
„ Maryland »„ 200 „ North Carolina „ 1000
„ South Carolina » 750 © „ Virginia „120—125,
Vergeblich erließ das englische Parlament 1751, 1761 und 1773 die
sogenannten antibubble-acts gegen diese Zettelwirtschaft, Die Entwertung
des Papiergeldes wurde immer größer: 1200, 1400 $ Papier mußten
gegeben werden, um 100 $ Silber zu erhalten. Schließlich kam es dahin,
daß überhaupt niemand mehr Papiergeld annehmen wollte, und die 1773
erfolgte offizielle Außerkurssetzung des Papiergeldes war in der Tat
nur die formelle Bestätigung eines de facto bereits bestehenden Zustandes,
An Stelle dieses einzelstaatlichen Papiergeldes, der „colonial bills of
credit“, traten unmittelbar nach der Schlacht bei Lexington (19. April 1775)
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