in 350000 Shares A 100 #$. Die Union übernahm davon 7 Millionen $,
und gab dagegen 5prozentige United States Bonds in gleichem Betrage.
Die Noten sollten bei allen Zahlungen in den Vereinigten Staaten angenommen
 werden. Verweigerte die Bank die Einlösung ihrer Noten in
Bargeld, so war der Inhaber berechtigt, 15%, Verzugszinsen zu fordern.
Noten unter 5 $ durften nicht ausgegeben werden,
Darlehen an die Union durfte die Bank bis zur Höhe von 500000 X,
an die Einzelstaaten bis zu 50000 ® gewähren. Auf der anderen Seite
sollte aber auch die Union ihre Barbestände und das am Sitze der Bank
oder einer deren Filialen eingehende Geld bei der Bank deponieren,
sofern es der Schatzsekretär nicht aus Gründen, die er dann aber dem
Kongreß anzugeben hätte, anders bestimmen würde,
Filialen durfte die Bank errichten, wo sie wollte. Sie mußte es tun,
wenn ein Staat und die Mehrzahl der anderen großen: Zentralbanken
es wünschte. Die Zahl stieg allmählich auf 27.
Für die Erteilung des Privilegs mußte die Bank 'der Union 11, Millionen
 $ in drei jährlichen Raten zahlen. Auch sonst bot die Bank der
Regierung entschieden manche Vorteile: Kontrolle der Staatenbanken,
Herbeischaffung großer Goldmengen aus Europa usw. Vielfach wurden
aber auch Klagen laut, die Geldzirkulation sei nach Gründung der Bank
nicht besser, sondern schlechter geworden. Tatsache ist jedenfalls, daß
die Bankverwaltung, die aus 25 Direktoren bestand, von denen 5 vom
Präsidenten der Republik ernannt waren, bei Ausgabe von Banknoten
und Diskontierung von Wechseln nicht Maß zu halten verstanden hat,
und diese Außerachtlassung aller Vorsicht in banktechnischer Beziehung
ließ sie in einen anderen Fehler fallen: rücksichtslose Eintreibung aller
Außenstände.
1818 wurde zur Prüfung des Status eine Kommission eingesetzt, die
in ihrem zwei Monate später erstattetem Bericht erklärte, die Bank habe
ihre Befugnisse verschiedentlich überschritten, und es sei ihr daher der
Freibrief zu entziehen. Der Kongreß urteilte jedoch milder: Er setzte eine
neue Direktion ein, beließ der Bank aber die Konzession.
Den Streit über Erneuerung des Freibriefes entschied 1833 der Präsident
 Jackson, der der Bank den Untergang geschworen hatte, dadurch,
daß er ihr die Regierungsgelder entzog. Als auch Private, diesem Beispiele
 folgend, ihre Einlagen zurückforderten, mußte die Bank ihre Geschäfte
 sehr einschränken. 1836 wurde ihr der Freibrief nicht mehr verlängert.
 Die zweite Bank der Vereinigten Staaten von Nordamerika hörte

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