bezw. „Bonds für vom Schatzamt überlassene Depositen“ bedürfen
 nach dem Obengesagten keiner Erläuterung mehr, desgleichen nicht
die nächsten beiden Posten.
„Bonds und sonstige Werte“ (stocks, securities) sind. Effekten, die
vielleicht zum Teil als Unterpfand gedient haben und von der Bank notgedrungen
 aufgenommen worden sind, oder Effekten, die die Bank erworben
 hat, weil ihr der Kurs günstig erschien. Möglicherweise, das geht
aus dem obigen Ausweis nicht hervor, sind in dem Posten „sonstige
Werte“ auch ‚Immobilien enthalten, die die Nationalbanken erwerben
dürfen, wenn sie dadurch ein vorher gewährtes Darlehen retten können,
Die „Guthaben bei Nationalbanken, Staatenbanken und
Bankiers“ (due from other banks etc.) entstehen durch die laufende
Geschäftsverbindung, z. B. indem Effekten an anderen Börsen verkauft,
Schecks zum Inkasso gegeben sind usw.
„Schecks und andere Barmittel“ (checks and other cash items)
sind zum größten Teil Schecks und Wechsel auf Firmen, die dem Clearinghaus
 nicht angehören. Sie sind der Klientele als bares Geld abgenommen,
können aber aus banktechnischen Gründen erst am nächstfolgenden Werktage
 eingezogen werden,
Der Posten „Exchanges für das Clearing House“ bezeichnet noch
nicht einkassierte Schecks und Wechsel auf andere Banken, die Mitglieder
des Clearinghauses sind,
„Noten anderer Nationalbanken“ gelten nicht als legal tender
und werden daher, ebenso wie „Kleingeldnoten, Nickel und Cents“,
getrennt von dem Barvorrat aufgeführt, Der Grund des Verbotes, Noten
anderer Nationalbanken als Barvorrat zu rechnen, ist wohl in der Befürchtung
 zu suchen, daß weniger gewissenhafie Nationalbanken durch
gegenseitigen Austausch ihrer Noten ein schiefes Bild ihres Status geben
könnten.
Der „Barvorrat“ (cash reserve), der einen der wichtigsten Posten
des Ausweises bildet, besteht aus Gold, Goldcertifikaten, legal tender
Noten, Silber und Silbercertifikaten.
Der „Tilgungsfonds im Schatzamt“ (bank note redemption fund)
muß, wie bereits erwähnt, 5°% der Notenzirkulation betragen. In der
Regel ist er aber höher.
Bei den Passiva (liabilities) bedarf der erste Posten „Aktienkapital“
(Capital stock paid in) keiner Erläuterung. „Surplus-Fornds“ — bei der
Bank von England und den englischen Banken als „rest“ bezeichnet —

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