banken hat man, und mit Recht, diese Ermächtigung nicht erteilt, „da
as im Interesse der Erhaltung eines geregelten Geldumlaufs unerläßlich
arscheint, die Handhabung des Rechts, Wertzeichen in kleinen Appoints
auszugeben, der steten Kontrolle der Reichsgewalt zu unterstellen.“
Wie stellt sich nun das deutsche Publikum zu diesen kleinen Noten?
Der Notenumlauf verteilte sich folgendermaßen:

31./12.

1895
1900
(905
1907 |
[012

Gesamtımlauf:

Mill.

E320,09
1409,95
1656,68
1885,92
2503,44

[000 Mark:
Mill. = %

„70,33 = 35,6
381,42 = 27,1
124,19 = 25,6
334,74 = 17:7
395,34 = 15,2

Davon in Abschnitten zu
100 Mark: | 50 Mark:
Mill. = Mil =

20 Mark:

Mill. = 9%

847,26 = 64,2
1026,26 = 72,8
1232,50 = 74,4
1261,24 = 66,9
1516,28 — 58,6

139,29 = 24 151,16 == 8,0
260,67 = 10,0| 421,15 = 16,3

Mit der verstärkten Ausgabe kleiner Noten würde 1907 begonnen.
Ende 1913 waren 26,3°% des Gesamtnotenumlaufs kleine Noten. Das
ist ein sehr hoher Prozentsatz, wenn man berücksichtigt, daß daneben
noch die Reichskassenscheine im Umlauf waren und daß in Frankreich,
wo die kleinen Noten seit langem beliebt sind, diese nur 19%, des dortigen
 Notenumlaufs ausmachten. Immer mehr und mehr kleine Noten
preßte die Reichsbank in den Verkehr. Ende Juni 1912 war ihr Betrag
auf 357, Ende Dezember auf 539, Ende Juni 1913 auf 608, Ende Dezember
 1913 auf 682 Millionen M angewachsen, davon 421 Mill. M
20 M- und 26r Mill. M 50 M-Noten. Insbesondere sind die 20 M-Scheine,
 die ja in weit höherem Maße als die 50 M-Scheine reines Goldzurrogat
 sind, erhöht worden. Haben die kleinen Noten allgemein den
Zweck, an Stelle des umlaufenden Goldes zu treten und dieses in die
Kassen der Reichsbank zu bringen, so sind nach Ermittelungen der
Reichsbank die 20 M-Noten fast ausschließlich an die Stelle von Gold
yetreten, während von den 50 M-Scheinen lediglich */ Gold. der Rest
andere größere Noten verdrängt).
Daß die kleinen Noten in weiten Kreisen ein beliebtes Zahlungsmittel
 sind, kann nicht behauptet werden, Zahlreiche Geschäftsleute und
Bankkassierer, die ich darüber befragt habe, teilten mir mit, daß täglich
yrößere Posten von den Noten eingehen, das Publikum aber, das die

1) S. Frankfurter Zeitung 1913 Nr. 294.

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