der Prozentsätze (33,1: 8) gar nur auf 4,14%, — und bei den gesamten
91 Banken, die Zweimonatsbilanzen veröffentlichen, nur auf 4,2% d. i
dieselbe Durchschnittsziffer, wie im Jahre 1912. Es ergaben sich im einzelnen
 folgende Zahlen:

Termin ‚912 [913
28. Februar 3.5°% 3.6°%
30. April 4.2 4.3 »
30. Juni 5:4 » 54 »
31. August 3.6 3.7 »
31. Oktober 4.2 0 AT
Mittel: = 4.2 % T 42%
Zu berücksichtigen ist aber noch, daß in den Barbestand auch Kupons
und Sorten, gewissermaßen also eine Ware, mit der die Banken handeln,
eingerechnet sind. Demgegenüber besteht bei den englischen Banken eine
Barreserve von 15—16°, und die New Yorker Banken sind gesetzlich
gezwungen, eine Barreserve von 25°% zu halten. Im anderen Zusammenhange,
 im 7. Teile, wird noch zurückzukommen sein auf diese ungenügenden
 Kassenbestände, die zwar nicht unmittelbar Zinsen liefern aber doch
indirekt produktiv für das Unternehmen sind.

Anhang:
Die Liquidität in Kriegs- und Krisenzeiten,
In Zeiten politischer Beunruhigung wird seitens des Publikums immer
wieder die Frage aufgeworfen, ob die Banken im Falle einer Verwicklung
 Deutschlands in einen europäischen Krieg die Guthaben ihrer Depositengläubiger
 etwa zeitweise sperren würden. Ein Kunde der Deutschen
Bank, der sich kürzlich mit der Frage an die Direktion des Instituts
gewandt hatte, ob die Großbanken in Kriegszeiten Schecks honorieren
bzw. Depositengelder auszahlen oder zurückbehalten würden, erhielt folgende
 Antwort:

„Auf Ihre Anfrage vom 1. d. M. erwidern wir ihnen, daß wir natürlich ebensowenig
 wie irgend ein anderer voraussehen können, welche Hemmungen durch
eine Mobilmachung in der fortlaufenden Bereitstellung der jeweils für den Zahlungsverkehr
 erforderlichen baren Zahlungsmittel eintreten können, Eine „Einbehaltung‘“
 oder „Sperrung‘“ von Guthaben auf Depositenkonto anläßlich
einer Mobilmachung kann jedoch unseres Erachtens weder durch eine ge-Setzliche
 Bestimmung noch durch Regierungsmaßnahmen erfolgen.“
Diese Anfrage charakterisiert die Stimmung, die in einem großen Teil
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