Oktober 1903 angestellten Erhebungen über die wirtschaftliche Lage der
Privatangestellten“ 1) Vergleiche vornehmen, die für die Bankbeamten günstig
sind. Doch ist dabei zu berücksichtigen, daß die allgemeine Bildung der
Bankbeamten im Durchschnitt eine bessere ist als im Durchschnitt bei
der Gesamtheit der Privatangestellten, bei denen ein sehr erheblicher
Prozentsatz nur Volksschulbildung besitzt.
Hiernach betrug:

Durchschnittsgehalt (ausschließlich
 Tantiemen und
Gratifikationen) der Bankbeamten
 (ausschließlich
Unterbeamte)
Mark Mark
unter 20 1210 1064
von 20—24 1459 1467
» 25—29 2085 1954
» 30—34 2783 2265
» 35—39 3351 2380
40—44 3638 2413
45—49 3746 2404
50—54 4044 2358
55—59 3899 2264
60-—64 3806 2175
65—69 3525 2007
„ 709 u. darüber 2592 1879
Weite Schlüsse lassen sich aber aus der Statistik der Bankbeamtengehälter
 nicht ziehen, da die Tantiemen und Weihnachtsgratifikationen,

3

1) Kurz vor Drucklegung dieses Bogens ist die für Ende 1913 von der Reichsversicherungsanstalt
 für Angestellte erhobene Statistik für Privatangestellie
veröffentlicht worden:
Die 1424603 Aufnahmekarten verteilen sich auf 1007070 männliche und 417 533
weibliche Angestellte. Als durchschniittlicher Jahresverdienst des männlichen Privatangestellten
 werden 1941 M und als der des weiblichen Angestellten 997 M angegeben,
 Von den männlichen Versicherten haben 600523 oder 59,63°% bis zu
2000 M und 404438 oder 40,16 °% über 2000—5000 M Gehalt, während der kleine
Rest von 0,21%, sich entweder freiwillig versichert oder den Jahresverdienst nicht
angegeben hat. Von den 417533 weiblichen Versicherten haben dagegen 402554
oder 96,41% bis zu 2000 M und nur 14443 oder 3,46 °/% über 2000—5000 M
Jahreseinkommen, während der Rest von 0,13%, ohne Angabe des Einkommens
war. Von der Gesamtheit der Versicherten haben 70,41%, bis zu 2000 M und
29,40 ° über 2000-— 5000 M Einkommen. Der durchschnittliche Arbeitsverdienst

397