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Fürsorge und Standeshebung große Erfolge, die alle einsichtige] “Bank *
direktoren und Chefs der Bankbeamtenschaft von Herzen gönn#hS. ®
Der Verein hat sich die Wahrung der Angestellten-Interessen z x Haup!! m“ 5
aufgabe gemacht und den sozialpolitischen Gesichtspunkt in a ter A?
grund gestellt. Er betont, daß gewisse Gegensätze zwischen Che Ra afıch gr
Angestellten bestehen, daß aber trotzdem in sehr vielen Punkten ein
Hand in Hand gehen mit den Chefs das Gegebene sei, denn ein Blühen
und Gedeihen der Bankbetriebe ist für das Vorwärtskommen der Angestellten
 unerläßliche Bedingung. So ist denn nichts Törichter, als einen
künstlichen Gegensatz zwischen Chefs und Angestellten im Bankgewerbe
zu konstruieren,
Der Deutsche Bankbeamten-Verein hat, ebenso wie der Verein der
Bankbeamten in Berlin, dies mit Recht vermieden und nie den sozialen
Frieden gefährdet. Mit diplomatischem Geschick und eiserner Willenskraft
hat er die Ehre des Standes zu wahren gewußt und, wo es ihm im Interesse
der Angestellten notwendig erschien, hat er Mißstände aufgedeckt und
ist energisch für Abhilfe eingetreten. Er hat niemals die Politik getrieben:
Alles oder nichts erreichen, sondern er hat sich auf das unter den gegebenen
 Verhältnissen wirklich Erreichbare beschränkt.
Die Zweigvereine gewähren eine Anzahl materieller Vorteile, veranstalten
 Vorträge über allgemeine und fachliche Themen, fördern die
Geselligkeit usw.
Aus den Satzungen des Vereins entnehmen wir folgendes:
Der Deutsche Bankbeamten-Verein bezweckt:
Eine Organisation möglichst vieler Bankbeamten zu bilden,
die dienstlichen Verhältnisse (Gehälter, Arbeitszeit, Urlaub usw.) der Berufsgenossen
 und ihre Alters- und Hinterbliebenen- Versorgung dauernd
zu bessern,
die gemeinsamen Interessen aller Bankbeamten zu wahren,

1) K. Decker schreibt in der Bankbeamten-Zeitung XIV, ı0 zur Charakteristik
 des geistigen Führers des Deutschen Bankbeamten-Vereins, Max Fürstenberg:
 „Seinem zielbewußten Willen, seiner Diplomatie ist es zuzuschreiben, daß
der D, B. V, so vorwärts kam, und daß infolge dieser Fortschritte die Bankbeamten
 eine allseitig geachtete Berufsgruppe geblieben, und daß sie auch jetzt
als besondere Schicht anerkannt sind. Sein steter Optimismus und seine unermüdliche
 und rastlose Arbeit ließen die Mitglieder hoffnungsfroh vorwärts streben,
nicht als „Heloten‘ und „Knechte‘“, sondern als aufrechte Männer und starke
Verfechter ihrer Ideen. Unverdrossen war er jahraus, jahrein rednerisch und
schriftstellerisch tätig; an der Schaffung der Pensionskasse hat er einen höchst
hervorragenden Anteil,“