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E. Wagner,

mehrerer Farben diesem Prinzip durchaus treu bleiben zu wollen, eine
gewisse Vertrautheit mit den Elementen der Farbenlehre!) und dem
Wert der einzelnen Farben gegeneinander, worauf hier nicht eingegangen
werden kann. Dabei verläßt sich der Ungeübtere besser auf den Rat
der praktische Erfahrung besitzenden geographischen Anstalt, der er
die Herstellung seiner Karte anvertraut hat.

9. Die Tabellen.

Es erübrigt noch, den ausführlichen Tabellen, die jedem Kapitel
beigefügt sind, einige erläuternde Worte mitzugeben.
Die Tabellen sind nach den von mir gebildeten geographischen
Unterabteilungen des Gebietes angeordnet worden. Innerhalb einer
jeden solchen Abteilung erfolgte die Aufführung der einzelnen Gemeinden
 nach Dichteprovinzen. Jede dieser Dichteprovinzen wurde zusammengezählt,
 und diese Endsummen mit fortlaufenden Zahlen 1—65
versehen, die sich in den entsprechenden Dichteprovinzen der Karte
eingeschrieben wiederfinden. Es ist hierdurch jederzeit ohne Schwierigkeit
 möglich, die Dichtekarte und die absoluten Zahlen der Tabellen in
Beziehung zu setzen.
Was nun die einzelnen Spalten der Tabellen anlangt, so verstehen
sich 1—3 ohne weiteres. Die unter 4—7 gegebenen Zahlen entstammen
 sämtlich dem Gemeindelexikon für Preußen (Ausgabe 1887
und 1897). Soweit ich braunschweigisches Gebiet zu berühren hatte,
ist mir durch die Freundlichkeit des Direktors des Braunschw. Statistischen
 Bureaus, Herrn Geheimrats F. W. R. Zimmermann, das nicht publizierte
 in Spalte 5—7 angeführte Zahlenmaterial zur Verfügung gestellt
worden, wofür ich dem genannten Herrn auch an dieser Stelle‘ nochmals
 zu danken mich veranlaßt sehe. Es muß auch gleichzeitig darauf
hingewiesen werden, daß unter Wiesenflächen das Weideland nicht
mit eingerechnet ist, daß vielmehr dieses zusammen mit Hutungen,
Oed- und Unland, Haus- und Hofräumen, Wegeland, Gewässern u. s. w.
den nicht besonders erläuterten Rest des Gesamtflächeninhaltes jeder
Gemeinde gegenüber Holzungs-, Acker- und Wiesenflächen bildet?).
Spalte 8 giebt sodann die nach den oben erörterten Grundsätzen
(vgl. S. 15 ff.) gewonnene „bewohnte“ Fläche wieder. In den folgenden
zwei Spalten (9 u. 10) habe ich die Bevölkerungszahlen von 1871 und
1895 gegenübergestellt, um einen Begriff von der Bewegung der Be-1)

 Sehr viel hierüber Orientierendes ist in Peuckers bereits erwähnter
Schrift, besonders von S. 80 ab, zu finden. Indessen setzt er mancherlei Vorkenntnisse
 auf dem Gebiet der Farbenlehre voraus, die leicht aus folgenden, vortrefflich
 einführenden Werken gewonnen werden können (durchaus gemeinverständlich
geschrieben): Ernst Brücke, Die Physiologie d, Farben f. d. Zwecke d. Kunstgewerbes,
 Leipzig 1887. — Georg Hirth, Das deutsche Zimmer, I, von S. 75 ab,
München 1894 (kurz gefaßte, gründlich und allgemein orientierende Uebersicht
der Farbenlehre!). — Georg Fritz, Handbuch d. Lithographie, von S. 438 ab,
Halle 1901. (Hier wird vorzüglich Gewicht gelegt auf die für lithographische und
kartographische Zwecke anzuwendenden Kapitel der Farbenlehre.)
?) Nach schriftlicher Mitteilung des Kgl. Statist. Bureaus zu Berlin.