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der das Gymnasium schon mit dem 16. Lebensjahr verlassenden
Schüler ganz gering, bei dem Realgymnasium beträgt ihre Zahl schon
‘ast 1/3, bei den Oberrealschulen fast 1/4 und den Realschulen sogar
fast 2/.. Das umgekehrte Verhalten zeigen diese 4 Schulen hinsichtlich
 der Schüler, welche erst im 20. oder noch höheren Lebensjahren
die Schule verlassen haben; ihre Zahl beträgt beim Gymnasium fast
'\/s, beim Realgymnasium nur etwa 1/6, bei der Öberrealschule etwa
'/a und der Realschule sogar nur 1/5; der Gesamtzahl. Die absoluten
Zahlen für das Progymnasium und Realprogymnasium sind zu klein,
um zu Vergleichen herangezogen werden zu können. Hält man diesen
Prozentzahlen die oben (S. 9) mitgeteilten Tauglichkeitsquoten gegenüber,
 so ergibt sich zunächst, daß die Gymnasiasten, welche die Schule
am längsten besuchen, in der Tat die wenigsten Tauglichen aufweisen,
etwas günstiger stehen die Realgymnasiasten und ziemlich gleich am
zünstigsten die Überrealschüler und Realschüler, deren Anteil an den
höheren Lebensaltern am geringsten ist. Es wird aber noch eines
weiteren Eingehens auf die Einzelverhältnisse bedürfen, um hieraus
stwa zu ziehende Schlüsse gewinnen zu können.
KEigenartig sind die für die Seminare ermittelten Zahlen; sehr
auffallend erscheint es, daß bei ihnen die Gruppe I (Schulbesuch bis
zum 16. Lebensjahre) wenn auch nur gering, so doch überhaupt ver-;reten
 ist, da es kaum möglich erscheint, daß jemand. bereits in diesem
Alter seine seminaristische Ausbildung vollendet haben kann. Es
liegt der Gedanke nahe, daß es sich hierbei um Irrtümer bei der
Ausfüllung der Zählkarten gehandelt hat — eine nachträgliche Feststellung
 war- leider nicht möglich. Im übrigen erklärt sich der hohe,
last 3/, der Gesamtzahl ermittelte Anteil der III. Altersklasse leicht
durch den Bildungsgang dieser jungen Leute, welcher einen früheren
Eintritt in das Seminar im allgemeinen überhaupt ausschließt. Daß
sie trotzdem "eine so günstige Tauglichkeitsquote (73,1%) haben,
ist wohl zum großen Teil dem oben besprochenen Umstande (S. 9)
zuzuschreiben, daß sich zum einjährigen Dienst nur die kräftigsten
von ihnen melden; außerdem mag dabei mitsprechen, daß die Semiaaristen
 zum nicht unerheblichen Teil aus ländlichen Verhältnissen
stammen und so von Hause aus vielfach körperlich kräftiger sein
dürften, als die wohl meist stadtgeborenen oder in Städten groß gewordenen
 Besucher der anderen höheren Schulen und daß sie vor
lem Seminar meist nur eine niedere oder mittlere Schule besucht
haben, welche ihren Gesundheitsverhältnissen weniger geschadet hat.
Der Faktor der ländlichen Abstammung spricht wohl auch außer der
Beschäftigung bei denjenigen jungen Leuten viellach mit, welche auf