einer Landwirtschaltsschule ihre Berechtigung zum einjährigen Dienst
erworben haben. Trotzdem bei ihnen die II. und MI. Gruppe der
Lebensalter verhältnismässig stark besetzt sind, haben sie ja die
höchste. Tauglichkeitsquote aufzuweisen: auch hier dürfte der Besuch
der Landwirtschaftsschule überhaupt erst relativ Spät einsetzen
and so dem günstigen Kinfluß der Herkunft und der wohl oft
schon vorher begonnenen Berufstätigkeit keinen Abbruch mehr tun
können.
Auffällig liegen die Verhältnisse — soweit die kleinen Zahlen
in Urteil zulassen — bei den Handels- und Industrieschülern; von
letzteren hat über die Hälfte die Schule erst im 20. oder noch höherem
Lebensjahre verlassen, während von den Handelsschülern nur ein ganz
geringer Prozentsatz so lange die Schule besucht, ja über ein 1!/, hat
sie schon mit 16 Jahren verlassen. Man könnte auch hier an einen
Einfluß der Länge des Schulbesuches denken, wenn man die entsprechenden
 Tauglichkeitsquoten dagegenhält: bei den Industrieschulen
64,8%, also etwa entsprechend denjenigen bei den wissenschaftlichen
Vollanstalten — bei den Handelsschulen dagegen 69,4%, nächst den
aus Seminaren, Landwirtschafts- und Privatschulen Hervorgegangenen
ler höchste Anteil von Tauglichen. Aber die Zahlen sind, wie gesagt,
zu klein, um sichere Schlüsse zu gestatten,
Daß von den nach 8 91 W. 0. zum einjährigen Dienst Berechtigten
‚ast 1% die Schule nur bis zum 16. Lebensjahr besucht hat, ist weiter
aicht auffällig; die Verteilung auf die Lebensalter ähnelt sehr der-‚enigen
 bei den Privatschulen, ebenso auch die Prozentanteile der
Tauglichen und Untauglichen — wie ja wohl auch die äußeren Lebensverhältnisse
 und der sonstige Entwickelungsgang der zu diesen beiden
Kategorien Gehörigen vielfach ziemlich gleich sein dürlten,
Von den gemäß 8 89,6 W.O. auf Grund besonderer Leistungen
zum einjährigen Dienst Zugelassenen entfällt, wie nicht anders zu erwarten,
 über die Hälfte auf die I. Gruppe, von den 140 hierzu Gehörigen
 haben sogar 73 die Schule — wohl meist eine Volks- oder
Bürgerschule — nur bis zum 14. Lebensjahre besucht. Ks kann sovar
 als auffällig bezeichnet werden, daß noch so viele eine längere Schulzeit
 aufzuweisen haben.

Die vorstehende Uebersicht und die daran geknüpften kurzen
3emerkungen vermögen aber noch keine sichere Auskunft darüber zu
zeben, ob der Länge der Schulzeit tatsächlich ein bestimmender Ein-Auß
 auf die körperliche Entwickelung und damit auf die mehr minder