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welche schon im 1. Jahre nach ihrer Schulentlassung behufs Einstellung
 zum einjährig-freiwilligen Dienst untersucht sind, so kann
das nur auf Ungenauigkeiten bei den Altersangaben auf den Zählkarten
 beruhen. Eine nachträgliche Richtigstellung dieser Angaben
ließ sich nicht. ermöglichen, schien auch bei der geringen Anzahl
der Leute ohne wesentliche Bedeutung, da ihre Verteilung auf die
anderen Gruppen an den sonstigen Ergebnissen kaum etwas geändert
hätte,
Im übrigen bestätigt die Tabelle im allgemeinen die Erwartung,
daß von den jungen Leuten mit kurzer Schulzeit eine baldige Meldung
zum Dienst nur ganz vereinzelt erfolgt, während die überwiegende
Mehrzahl von ihnen (durchschnittlich etwa 3/,) mehr als 5 Jahre damit
warten. Von denjenigen, welche eine Schulzeit von mittlerer Länge
hinter sich haben, wartet im Gesamtdurchschnitt fast ein Drittel nur
1—3 Jahre mit ihrer Gestellung, am häufigsten findet bei diesen Leuten
die Meldung zum Dienst im 4. und 5. Jahre nach der Schulentlassung
statt — doch walten in dieser Gruppe bei den einzelnen Schulen
größere Unterschiede ob, als in der I. Gruppe, indem die Schüler
der wissenschaftlichen Anstalten im allgemeinen eine längere Zwischenzeit
 aufweisen, während die aus den Fachschulen Hervorgegangenen
bedeutend häufiger in den ersten 3 Jahren nach ihrer Schulbeendigung
 zur Untersuchung kommen, und cine Wartezeit von mehr als
5 Jahren bei ihnen zu den Seltenheiten gehört.
Von den Leuten endlich, die bis zum 20. Lebensjahr und noch
länger die Schule besucht haben, meldet sich naturgemäß die Mehrzahl
 bald nach ihrer Schulentlassung; doch weisen auch hier die verschiedenen
 Schulen charakteristische Unterschiede auf, Namentlich
zeichnet sich das (Gymnasium dadurch aus, daß seine Schüler trotz
langen Schulbesuches doch erst verhältnismäßig spät zur Untersuchung
sich stellen, etwas mehr als die Hälfte (50,5%) warten noch über
3 Jahre mit ihrer Meldung; auch bei den Realgymnasiasten ist der
Anteil der auf die längeren Zwischenzeitsgruppen entfallenden jungen
Leute mit 46,9% recht hoch, während bei den Schülern der anderen
Schulen, namentlich der Fachschulen, die Mehrzahl ihrer Dienstpflicht
schon in dem 1. Jahre oder wenigstens innerhalb der ersten 3 Jahre
nach der Beendigung ihrer Schulzeit zu genügen versucht.
Auf weitere Einzelheiten der Tabelle einzugehen, erübrigt sich:
auch die mutmaßlichen Gründe der Unterschiede bei den einzelnen
Schulen näher zu erörtern, dürfte nicht erforderlich sein, da sie sich
durch die Verschiedenheiten der für die einzelnen Schulen hauptsächlich
 in Betracht; kommenden Berufe und ihren entsprechenden