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Hier zeigt es sich nun, daß, ebenso wie im Gesamtdurchschnitt,
auch in allen 3 Gruppen I—III die Zahl der Tauglichen mit
der Länge der Zwischenzeit abnimmt, d.h. diejenigen,
welche sich innerhalb des ersten Jahres nach ihrem Schulabgang
 gestellt haben, haben stets die höchste Tauglichlichkeitsquote,
 und diese nimmt konstant und beträchtlich
ab, je länger die jungen Leute mit der Meldung zum Dienst
gewartet haben. Des weiteren zeigt sich aber auch, daß
die Gruppe I durchweg am günstigsten steht — es haben stets
diejenigen die meisten Tauglichen gehabt, welche am
kürzesten die Schule besucht haben, während diejenigen
die wenigsten Tauglichen aufweisen, die bis zum 20. Lebensjahre
 und länger auf der Schule gewesen sind. Wenn auch
für diese eigenartige Gestaltung der Tauglichkeitsverhältnisse noch
andere, weiter unten zu besprechende Faktoren mitsprechen, so wird
man doch hiernach der Länge des Schulbesuches einen nicht
zu unterschätzenden Einfluß auf die körperlicho Entwickelung
 beimessen können: je kürzer der Schulbesuch, desto
günstiger die Tauglichkeitsverhältnisse, je länger die
Schulzeit, desto ungünstiger, und zwar in gleicher Weise,
ob die Zwischenzeit zwischen Schulbeendigung und Untersuchung
 kurz oder lang gewesen ist — allerdings mit dem
Unterschiede, daß die Differenz zwischen den Tauglichkeitsziffern
 der kürzesten und längsten Schulbesuchszeit immer
geringer wird, je länger die Zwischenzeit währt; in Gruppe B
(Zwischenzeit 2 und 8 Jahre) beträgt diese Differenz 27,3 % In
Gruppe € 24,7 % und in Gruppe D nur 10,2 —_.
Der Einfluß der Schulbesuchszeit verliert sich also, je länger die
jungen Leute aus der Schule sind — a priori ja eine ganz natürliche
Erscheinung, welche in obigen Zahlen ihre Bestätigung findet.
Es ist nicht möglich und erforderlich, die gleichen Verhältnisse
für die gesamten Schularten zu besprechen; im allgemeinen lassen sic
sich überall in gleicher Weise nachweisen, wie sie sich im Gesamtdurchschnitt
 darstellen. Namentlich trifft das für die 4 Hauptschularten
 zu, gewisse Abweichungen von der Regelmäßigkeit bei den anderen
 Schulen erklären sich leicht durch die geringen absoluten
Zahlen und dürften wohl kaum auf etwaige besondere Einflüsse der
Schulen selbst zurückzuführen sein.
Im übrigen zeigt ein Vergleich der 4 Hauptschularten untereinander,
 daß auch bei dieser Betrachtungsweiso das Gymnasium fast
in allen Spalten die niedrigsten Tauglichkeitsziffern aufzuweisen hat,