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Beschwerden, deren er in früheren Jahren kaum geachtet hätte, jetzt
mehr in den Vordergrund zu Stellen geneigt ist. ls sind dies Kinflüsse,
 im einzelnen nicht nachweisbar, die aber doch bei dor Bearteilung
 der gesamten Verhältnisse nicht außer Acht gelassen werden
dürfen.
Alle diese Momente erschweren natürlich die Beurteilung des
Einflusses, welchen die Schule an sich auf die körperliche Entwicke-(ung
 der Schüler ausübt, in hohem Grade. Trotzdem kann man
aber wohl ohne Bedenken sagen, daß die Zeit nach der
Schule aus den verschiedenen, oben besprochenen Gründen
von mindestens der gleichen, wenn nicht von größerer Bedeutung
 für die Gestaltung der Tauglichkeitszilfern ist, als
der Schulbesuch selbst; daß äber auch dieser nicht ganz
yering angeschlagen werden darf, sei hier nochmals
wicderholt.
Denn daß bei gleicher Zwischenzeit, wie wir geschen haben, die
P’auglichkeit abnimmt, je länger der Schulbesuch gedauert hat, und
daß diese Abnahme in allen Zwischenzeitsgruppen nachweisbar ist,
läßt sich doch nur dadurch erklären, daß eben der Aufenthalt auf
der Schule die Entstehung oder stärkere Ausbildung mancher Krankheitszustände
 und körperlichen Fehler und Gebrechen zu begünstigen
geeignet ist.
Wie sich im einzelnen diese konkurrierenden Einflüsse von
Schule und späterer Zeit bemerkbar machen, darüber wird das
spätere Studium der bei dor Untersuchung festgestellten, die Untauglichkeit
 bedingenden Fehler und Gebrechen weiteren Aufschluß geben,
Bevor auf diese eingegangen wird, soll aber noch cin Punkt erörtert
werden, der für die Beurteilung der fraglichen Verhältnisse nicht ohne
Interesse sein dürfte.

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Wie schon bereits in den einleitenden Bemerkungen auseinander-„osotzt,
 war die Gewinnung cines verwertbaren Materials über die
zum einjährigen Dienst berechtigten jungen Leute dadurch besonders
erschwert, daß ein als untauglich bezeichneter Mann sich doch noch
bei einem anderen Truppenteil melden und hier oder später bei der
Ober-Ersatzkommission. als tauglich erklärt werden kann. Es schien
daher von Wert, festzustellen, wie viele von den endgültig als
tauglich erklärten Leuten schon vorher ein- (oder mehrere)
nal als zeitig untauglich bezeichnet worden waren.
Die folgenden Uebersichten geben kurz die entsprechenden Zahlen,