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Unter Berücksichtigung der Erörterungen S. 23—26 wird man aber
auch ohne diese Differenzierung in der Lage sein, die folgenden Untersuchungsergebnisse
 einigermaßen richtig beurteilen zu können.
Die Prozentzahlen in den beiden vorstehenden Tabellen beziehen sich
immer auf die in der betreffenden Gruppe endgültig abgefertigten Leute
(vergl. Tabelle S. 8, 12 u. 17); die wegen Mindermaß als untauglich
Erklärten und die wenigen Leute, bei denen der Grad der Untauglichkeit
aus den Zählkarten mit Sicherheit nicht zu erkennen war (s. Tabelle
S. 34), sind außer Betracht gelassen. Für die Spalten I A gilt das
oben S. 13, 19 u. 21 Gesagte. Betrachtet man nun zunächt die Tabelle
über die Länge der Schulzeit, und zwar die Spalten für die Gesamtsummen
 bzw. für die Summe nach 8 90 W. O., welche fast vollkommen
 übereinstimmen, so ergeben sich recht bemerkenswerte Verhältnisse.

Es zeigt sich nämlich, daß nach Anl. 1 A, B und U, d. h. wegen
geringerer oder heilbarer Leiden im Durchschnitt mehr Leute der Gruppe1
für untauglich erklärt sind, als in den beiden anderen Gruppen. Am
ausgesprochensten ist das Verhalten für die nach Anl. 1 C Beurteilten
nachweisbar; auch die 5 in der Tabelle nachgewiesenen Schularten
haben durchweg in der Gruppe I die meisten und — mit Ausnahme
des Gymnasiums — in der Gruppe II_ die wenigsten Untauglichen
nach Anl.1l C.
Umgekehrt liegen dagegen die Verhältnisse bei dem nach Anl. 1 D
und 1 E Beurteilten, bei denen also ernstere körperliche Fehler und
Krankheitszustände vorliegen; hier steigt bei Berücksichtigung der
Gesamtsumme und insbesondere auch bei den beiden Hauptschulen
(Gymnasium und Realgymnasium) die Untauglichkeitsquote mit der
Länge der Schulzeit regelmäßig an, und zwar in recht erheblichem
Grade. So sind bei den Gymnasien z. B. von der Gruppe I (kürzeste
Schuldaner) nur 4,1% von der Gruppe III (längste Schuldauer) 6,0%,
der jeweilig endgültig Abgelertigten dauernd untauglich zu jedem
Militärdienst gewesen; für die Realgymnasiasten lauten die gleichen
Zahlen 3,4 und 4,8%. Bei den Öberrealschulen und Realschulen ist
bei den nach Anl. 1 D Beurteilten das gleiche Verhalten nachweisbar,
während sich bei den nach Anl. 1 E Beurteilten die Prozentzahlen etwas
verschieben; ob das wirklich den Tatsachen entspricht, oder nicht vielmehr
 auf Zufälligkeiten beruht, muß bei den immerhin kleinen
Zahlen dahingestellt bleiben. Die Seminare verhalten sich hinsichtlich
der‘ Anl. LE wie die Gymnasien usw., bei der Anl. 1D stehen
dagegen hier die Leute mit kürzester Schuldauer am ungünstigsten.
Betrachtet man zunächst noch die zweite der vorstehenden Tabellen.