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A priori sollte man annehmen, daß, jo länger der Schulbesuch
sowohl, wie die Zeit nach der Schule gedauert hat, je älter also die
jungen Leute geworden sind, auch desto zahlreicher die größeren und
desto weniger zahlreich die kleineren Leute sein sollten. Dies trifft nur
zu hinsichtlich des Einflusses der Länge des Schulbesuches; in dieser
Beziehung ist tatsächlich eine Zunahme der großen Leute nachzuweisen,
 je länger sie die Schule besucht haben; worauf das abweichende
 Verhalten der zur Zwischenzeitsgruppe B gehörigen Leute
geruht, ist schwer zu erklären.
Anders liegen die Verhältnisse, wenn man den Einfluß der Zeit
nach der Schule in Betracht zieht. Bei den Leuten, welche die Schule
dis zum 19. Lebensjahre besucht haben, also noch in der vollen
Wachstumsperiode in den Beruf oder zum Studium übergehen, nimmt
die Zahl der kleinen Leute nicht nur nicht ab, sondern sogar zu, die
Zahl der großen dagegen entsprechend ab, je länger der Schulbesuch
zurückliegt. In der III. Schulbesuchsgruppe, deren Angehörige die
Schule bis zum 20. Lebensjahre und darüber besucht haben, tritt davegen
 der Einfluß der Zeit nach der Schule nicht so ungünstig zu
Tage; bei ihnen, die die Hauptwachstumsperiode noch auf der Schule
zugebracht haben, macht sich vielmehr das Wachstum mit dem zunehmenden
 Lebensalter auch noch weiter geltend, so daß die Zahl der
kleineren Leute etwas ab- und diejenige der größeren Leute etwas
zunimmt, je länger die Zwischenzeit währt — bis auf die allerletzte
Gruppe; doch kann das abweichende Verhalten der ältesten Leute
auf den verschiedensten anderweitigen Einflüssen beruhen und jedenfalls
 den oben skizzierten allgemeinen Eindruck nicht abändern,
Vergleicht man die einzelnen Untergruppen noch unter einem
anderen Gesichtspunkte, so kommt man zu den gleichen Ergebnissen.
Es werden nämlich die Angehörigen der Gruppe IC ungefähr im
vleichen Lebensalter stehen, wie diejenigen der Gruppe IIL A; von
den ersteren gehören aber 47,6 %,, von den letzteren nur 46,0 % zu
don kleineren Leuten; auch die Gruppen ID und IT B werden Leute
etwa des gleichen Alters umfassen; von ersteren entfallen aber 51,2,
von letzteren nur 44,5 % auf die Mindergroßen. In beiden Fällen
haben also trotz annähernd gleichen Alters diejenigen den größeren
Anteil von kleinen Leuten aufzuweisen, welche die Schule am frühesten
verlassen und mehrere Jahre bis zur Gestellung gewartet. haben,
während diejenigen, die die Schule länger besucht und sich daher
frühzeitiger zum Dienst gemeldet haben, mehr große Leute aufweisen.
Wie wir also bereits früher gesehen haben, daß sich der Einfluß
ler Zeit nach der Schule auf die körperliche Entwickelung der zum