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Unter diesen Versuchen verdienen entschieden diejenigen besondere
 Beachtung, welche nicht nur die Körpergröße und den
Brustumfang, sondern gleichzeitig auch noch das Gewicht
berücksichtigen.

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Eine derartige Formel hat nun vor einigen Jahren ein
[ranzösischer Autor, Pignet!) angegeben; er addiert die Zentimeterzahl
 des Brustumfangs bei der Ausatmung und die Kilogrammzahl
 des Gewichts und zieht die sich ergebende Summe von der Zentimeterzahl
 der Körpergröße ab. Setzt man also die Körpergröße = L,
das Gewicht = P und den Brustumfang = C, so gestaltet sich die
Pignetsche Formel
L—(P+0O.
Die Differenz soll nun um so geringer sein, je kräftiger der betreffende
Mann ist, und zwar sollen nach ihm Leute mit einer Differenz von
kleiner als 10 besonders kräftig,
10—20 kräftig,
21—30 schwach,
31—35 sehr schwach und
größer als 35 völlig dienstuntauglich sein.

1) Pignet, Du coefficient‘de Robusticit&amp;6, Nouveau mode d’appreciation de
la force physique de l’homme au moyen d’un indice num&amp;rique tir6 des trois menzurations:
 taille, perimetre et poids, Bulletin mö6dical, No, 33, 27 avril 1901. —
Bei Beginn der Bearbeitung war mir die Originalarbeit von Pignet leider nicht
bekannt und ich daher lediglich auf einige in der Literatur zerstreute Angaben
über die Pignetsche Methode angewiesen. Erst durch die Liebenswürdigkeit des
Herrn Pignet selbst in den Besitz des Originals gesetzt, habe ich gesehen, daß
der Autor der Methode den Index nicht von 10 zu 10 abstuft, sondern kleinere
Abstufungen verwendet, und zwar bezeichnet er Leute mit einem Index von
unter 10 für sehr stark, *
11—15 „ stark,
16—20 „ gut,
21—25 „ mittelgut,
26—30 „ schwach,
31—35 „ sehr schwach,
über 35 „ völlig ungenügend.
Die Vorarbeiten zu meinen Untersuchungen waren schon zu weit vorgeschritten,
 um eine nochmalige Umrechnung genau nach der Pignetschen Einteilung
vornehmen zu können. Auch glaube ich, daß die von mir gewählte Einteilung
ausreicht, um sich ein Bild von der Brauchbarkeit der Methode an sich zu verschaffen,
 zumal bei der weitgehenden Zerlegung des Materials, wie ich sie durchyeführt
 habe, eine Differenzierung des Index in noch kleinere Gruppen angesichts
der sich dann ergebenden kleinen absoluten Zahlen von vornherein zu Fehlerquellen
 Veranlassung hätte geben können.
Veröffentl. aus dem Gebieto des Milit.-Sanitätsw. 40. Heft,