„12

der ausführlich besprochenen Vorbehalte für die Benutzung der Methode
im Kinzelfalle man im allgemeinen doch soviel aus der Verteilung
der Indexgruppen schließen kann, daß dort, wo viele Leute mit hohen
Differenzen vorhanden sind, auch die Zahl der . schwächlicheren
Personen eine größere sein wird, als bei dem Vorwiegen der mittleren
und niedrigen Differenzegruppen.

Im folgenden Abschnitt soll untersucht werden, ob die verschiedenen
 Schularten wesentliche Unterschiede nach der
Pignetschen Methode erkennen lassen. Es seien wieder nur
Jie Daten für diejenigen Schulen gebracht, welche nach der Höhe
der absoluten Zahlen einige Gewähr für die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit
 der Prozentberechnungen bieten.

iymnasien

Real- * Oberrealyymnasien
 - schulen

Realschulen


Seminare

Gesamt-Summe


Index

abs. | 9%

abs. | 0 I abs. | 9

abs. | 0

abs. | 9%

abs. | 0/n

+ &amp;)
— bis 10
— 11 bis 20
— 21 bis 30
81 bis 35
über 85

2312| 4,4
4991| 9%
13660 26.2
9591 37,6
6950| 13.4
4562 8,8
Summe ]24920 [100.0] 6722) 100,0] 39811100,0[ 8874 100.0]2888'100.0[52066| 100.0

282|
608
11

In der Tat zeigt die Verteilung auf die Indexgruppen bei den
5 aufgeführten Schularten deutliche, wenn auch nicht erhebliche
Unterschiede, und zwar derart, daß bei den Seminaren, Gymnasien
und Öberrealschulen die hohen Indexgruppen am geringsten und bei
den Realgymnasien und Realschulen am stärksten vertreten sind; die
niedrigen Indexgruppen zeigen dementsprechend das umgekehrte Verhalten,
 während die Leute mit einer Differenz von 21—30 geringere
Schwankungen aufweisen.
Faßt man die Gruppen „— 1 bis 10“ und „— 11 bis 20“, die
Kräftigen, einerseits und die Gruppen „— 31 bis 35“ und „— über 35“
andererseits zusammen und ordnet die Schulen nach der Höhe der
so gewonnenen Prozentzahlen, so ergibt sich folgende Reihenfolge:
Von je 100 aus den betreffenden Schulen hervorgegangenen und
endgültig abgefertigten Leuten