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Die kleinen Abweichungen bei den Leuten mit einem Index über — 35
erklären sich leicht durch die relativ kleinen absoluten Zahlen, die
den Prozentzahlen zu Grunde liegen.
Worauf diese immerhin bemerkenswerten Unterschiede bei den 5
in Betracht gezogenen Schulen beruhen, ist zunächst schwer zu sagen.
Da, wie wir gesehen haben, die Beziehungen zwischen Pignetschem
Index. und Tauglichkeit usw. wesentlich von der Körpergröße abhängen,
Jie verschiedenen Schularten aber auch hierin gewisse Differenzen
aufweisen, so ist es nicht ausgeschlossen, daß auf die Gestaltung der
eben besprochenen Verhältnisse diese Verschiedenheiten in der Körperlänge
 von Einfluß sind. Kine Untersuchung hierüber führt aber zu
keinen sicheren Ergebnissen, da bei einer Teilung nach Größen- und
Indexgruppen die Zahlen bei einzelnen Schulen zu klein werden, um
Vergleiche zu ermöglichen,
Es muß also mit der Feststellung der in der Tabelle S. 114
niedergelegten Zahlen sein Bewenden haben.

il...

Von Wert erschien es noch, zu untersuchen, ob sich ein Einfluß
der Länge der Schulzeit und der Zwischenzeit zwischen
Schulbeendigung und militärärztlicher Untersuchung auf
den Pignetschen Index nachweisen läßt.
Damit sind wir bei den Faktoren angelangt, welche im 1. Teile
der Arbeit stets im Vordergrunde der Erörterungen gestanden haben.
Berechnet man getrennt nach Schulbesuchsdauer einerseits und
Zwischenzeit andererseits die Verteilung der Gesamtsumme auf die
Pignetschen Indexgruppen, so ergeben sich die folgenden Uebersichten.
 Der besseren Uebersichtlichkeit sind die Differenzen von
— 1 bis 10 und — 11 bis 20, sowie von — 31 bis 35 und — über 35
zusammenzefaßt.

Von je 100‘Leuten mit einer Schulbesuchsdauer bis zum
1. IL. HL.
aatten einen Index 16, Lebensjahre 17.—19. Lebens- 20. Lebensjahre
jahre und darüber
+5 3,0 4,3 5,8
— 1 bis 20 31,3 35,5 39,9
— 21 bis 30 39,5 38,0 . 35,4
— 31 und mehr 96.2 22.2 18.9

Je länger der Schulbesuch gedauert hat, desto mehr nimmt der
Anteil der ersten beiden Indexgruppen zu, der letzten beiden ab; im
Pignetschen Sinne steigt also mit der Länge des Schulbesuches die