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ce) Augenfehler der zum einjährig-freiwilligen Dienst bevechtigten
 jungen Leute, welche Gymnasien besucht haben,
unter Berücksichtigung der Berufsarten.
Leider wird bei der Auswahl des Berufes, gerade in den gebildeten
 Gesellschaftsklassen, auf die Beschaffenheit des Sehorgans
wenig Rücksicht genommen; junge Leute mit höheren Graden von
Kurzsichtigkeit widmen sich dem Studium, Lehrerberuf; nur in einzelnen
 Berufszweigen wird bezüglich der Sehkraft eine Grenze gezogen.
Für den Soldatenstand, Dienst bei der Marine, Post-, Forstverwaltung,
Kisenbahndienst bestehen Vorschriften. Für die Schüler der Bürgerschulen,
 Gemeindeschulen usw. hat Silex!) in einer Arbeit die Berufszweige
 nach den optischen Anforderungen gruppiert und für die
Berufswahl Anhaltspunkte gegeben.
Es war mir von Interesse zu erfahren, bei den mit Augenfehlern,
besonders Kurzsichtigkeit, vorzüglich behafteten Gymnasiasten, welche
Berufszweige vertreten waren und welche derselben die meisten Augenfehler
 aufzuweisen hatten. Folgende Tabelle gibt einigen Aufschluß:

Darunter waren + 04 der Abgefertigten

3ruppe

9% der Abgefertigten,
welche Fehler des
Sechvermögens hatten

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‚2068|7969/2762 330' 271 731
7965/5162 1802| 226| 166) 609
4098|2807| 960 104 0 129
93101622812064! 2238| 204! 591

50,7! 42,1| 36,5| 54,2| 46,5
32,9| 27,4 25,0 383,2| 88,7
17,9 14,6/11,5/ 21,0 7,8
89.7 81.41 24.71 40.8 37.6

77,2 | 78,2) 74,7 67,6! 75,81 80,8 — 1 ı— 1 — 1 —

Es waren also 2 Drittel Studierende, fast 1 Viertel Kaufleute,
die Zahlen in den Spalten 3—5 sind für die Statistik zu klein,
Spalte 4 und 5 sind schon an sich nicht zu verwerten. Ferner zeigt
sich, daß die Studierenden mit Augenfehlern obenan stehen, da sie
fast sämtlich das Gymnasium bis OTI besucht haben und nach dem
Schulbesuch durch geistige Arbeit, Lesen und Schreiben, die Augen
weiter geschädigt haben, Die Zahl 50,7 %,, also mehr als die Hälfte,
ist für die studierende Jugend ein betrübendes Zeichen, betrübend für
Beruf und Wehrpflicht. Unter den Kaufleuten mit 42.1 9%, sind vor

1) Silex, P., Anforderungen von Seiten der verschiedenen Berufsarten an
die Beschaffenheit des Auges, Aerztl. Sachverst. Zeitg. 1902. VIII. Jahre. No. 1.