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Diese "Tabelle gibt in Spalte 1 die endgültig Abgefertigten, in
Spalte 2 und 3 die Abgefertigten mit Fehlern des Sehvermögens,
abs. und 9%, letztere Zahl berechnet auf die Abgefertigten in Spalte 1.
Nach $ 90, auf Grund des Zeugnisses einer autorisierten höheren
Schule, haben die größte Mehrzahl 50407 =— 95,7 % die Berechtigung
 zum einjährig-freiwilligen Dienst erworben; von diesen haben
44,5 % Fehler des Sehvermögens, also nicht viel weniger als die
Hälfte. Nach $ 91, auf Grund eines wissenschaftlichen Examens vor
einer Prüfungskommission, haben 1976 = 3,8%, die Berechtigung
zum einjährigen Dienst erlangt, hiervon haben 38,2 %, Augenfehler.
Nach 8 89,6, auf Grund von Hand-, Kunstfertigkeit oder besonderer
Leistungen, unter Erlaß des Nachweises wissenschaftlicher Befähigung,
haben 267 = 0,5 °% die Berechtigung erlangt, davon sind mit Augenfehlern
 behaftet 29,6 %.
Für die Beurteilung der Augenfehler, welche bei den nach 8 91
und $ 89,6 der Wehrordnung zum einjährig-freiwilligen Dienst Berechtigten
 vorkommen, sind die absoluten Zahlen zu klein, immerhin
ergeben die Prozentzahlen einige Anhaltspunkte. Junge Leute, welche
vor einer Prüfungskommission ihr Examen ablegen, haben meist
vorher eine andere Schule besucht und werden nunmehr unter erhöhter
 Arbeitskraft vorbereitet. Die Meisten haben also die Schule
nur bis OIIM oder UI besucht, Klassen, in denen besonders Kurzsichtigkeit
 noch in mäßigem Grade ‚und in geringerer Anzahl vorzukommen
 pflegt. Diesen Verhältnissen entspricht die Zahl 38,2 %,.
Bei den nach $ 89,6 zum einjährig-freiwilligen Dienst‘ Berechtigten
besagt die niedrige Prozentzahl 29,6 %,, daß hier Mittel-, Elementar-,
Gemeindeschulen mit ihren nachweisbar geringeren spärlichen KEinflüssen
 auf die Sehkraft besucht wurden, daß im übrigen Leistungen
and Fertigkeiten im Beruf, Gewerbe, Handwerk, Kunst, vorlagen,
welche die Augen weniger schädigten. .
Bei den Schularten zu S$ 90 sind die absoluten Zahlen bei
No. 8—11 zu klein, so daß die Prozentziffern leicht zu falschen
Schlußfolgerungen führen können; bei No. 3 und 4 trifft dies auch
zu, doch kann man hier die Progymnasien den Gymnasien, die Realprogymnasien
 den Realgymnasien an die Seite stellen. Die Reihenfolge
 der höheren Schulen ist: Gymnasium 47,8 %, Realgymnasium
44,4 9/,, Realschule 42,2 %,, Oberrealschule 39,6 %, mit Fehlern des
Schvermögens, es ist dies eine so traurige Tatsache, daß man von
Erfolgen auf dem Gebiete der Augenhygiene kaum sprechen kann.
Die Seminare mit 1030 = 35,4 % stehen nur etwas besser, die
Landwirtschaftsschulen mit 159 — 26,5 9%, am «günstigsten. Bei den