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der Schüler beeinflussen und schädigen. Es kann hier kaum Bauart,
Beleuchtung, Druckschrift u. dgl. beschuldigt werden, denn in allen
4 Schularten gibt es darin gute und schlechte Verhältnisse; vielleicht
gibt es noch besonders viele alte, der Hygiene wenig entsprechende
Gymnasien. Man muß hier vielmehr zur Erklärung auf Lehrpläne,
Lehrstoff, Art und Menge desselben, näher eingehen.

Schulart

Gymnasien . . .
Realgymnasien . ;
Progymnasien . #
Realprogymnasien . .
Yberrealschulen . .
Realschulen . . .
Seminare . . . ..
Tandelsschulen . . .
. Industrieschulen . .
') Landwirtschaftsschulen
Privatschulen . . .

abs.

Gruppe 2 | Gruppe 3
9% abs. 0/5

7965 381,5 4098
1960 28,8 1057
95 304 47
38 26,8 26
1052 26,1 544
2438 27,2 242
705 | 24,2 325
126 | 21,8 | 83
24 | 33,6 35
49 18,1 50
18 ! 947 69

16,2
15,6
15,0
18,3
18,5
15,0
1,2
44
95
2

‚4.4

Gruppe 1(=2+38)
abs. ] | 9%

12063
3017
142
64
1596
3780
1050
209
159
159
187

|! 47,8
44,4
45,4
45,1
39,6
42,2
35,4
36,2
43,1
26,5
39.1

Summe $90 14730 ! 29,2 7676 352 22406 | 445
&amp; 91 477 ' 24.1 , 978 141 755 38,2
S 89,6 49 | 184 | 3830! 11,2 79 | 29,6
Gesamtsumme I 15256 | 29,0 | 7984 | 15,2 | 23240 | 44,1
|
0/, der endgültig Abepfertigten in der betreffenden Gruppe.

Bei den übrigen Zahlen der Schularten fällt die Industrieschule
auf, welche in Gruppe 2 die Prozentzahl 33,6 %, aufweist und so die
Gymnasien sogar übertrifft. Es erübrigt hier, wie bei den anderen
Schularten, auch bei 8 91, 8 89,6 der Wehrordnung, nach Gründen
zu. suchen, da die Prozentzahlen bei der Kleinheit der absoluten
Zahlen nicht statistisch vollwertig gelten können, Vergleicht man
Gruppe 2 und 3, so finden sich alle Prozentzahlen der letzteren erheblich
 niedriger und ‘besagen, daß bei den vielen Augenfehlern,
welche. vorkommen, die Sehschärfe im allgemeinen nicht zu schr
leidet, daß bei zwei Drittel vorkommender Brechungsfehler die Schschärfe,
 auf einem oder beiden Augen, voll bleibt. Bei sorgfältiger
Gläserkorrektur, welche unbedingt der Arzt und nicht der Optiker
vorzunehmen hat, nie dem eigenen Ermessen überlassen werden darf,
würden nach meiner Ansicht sich die Verhältnisse nicht unerheblich
günstiger gestalten. Hier ist ein Feld der Tätigkeit für den Schularzt,
 auf dem er reiche Früchte ernten kann.