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[n den ersten drei Schularten ist die Steigerung der Prozentzahlen
durch die Altersklassen deutlich ausgeprägt, ebenso wie in der Summe
zu 8 90; bei der Realschule ist in Altersklasse II (bis 19. Lebensjahr)
ein Rückgang zu verzeichnen, welchen ich mir vielleicht so erklären
kann, daß mit 17—18 Jahren die abgehenden Realschüler die größten
Schädlichkeiten nicht erfahren haben, die gleichen Verhältnisse finden
sich bei 8 91 vor. Immerhin bleibt dies Ergebnis sehr auffallend.
In den Altersklassen der Gesamtsumme ist die Steigerung wieder
deutlich, die Sprünge aber sind unbedeutend, so daß vielleicht die erwähnten,
 unregelmäßigen Schwankungen Zufälligkeiten sein können,
welche bei absoluten Zahlen unter 100 vorkommen können.

b) Sehschwäche auf beiden Augen (Gruppe 3) bei den zum
einjährig-freiwilligen Dienst berechtigten jungen Leuten,
unter Berücksichtigung der Zwischenzeit zwischen Schulbesuch
 und Untersuchung.
Es bestätigt sich in der folgenden Tabelle, daß im Allgemeinen
mit der Länge der Zwischenzeit die Tauglichkeit abnimmt, insofern
als die Sehschwäche beiderseits durch Augenfehler am verbreitetsten
ist in der Spalte 4, wie die Prozentzahlen. ergeben, am geringsten
in Spalte 1, von hier also allmählich ansteigend zunimmt. Es werden
nur diejenigen Lehranstalten berücksichtigt, bei denen die absoluten
Zahlen größer sind und daher falsche Bilder in der Prozentberechnung
fortfallen.

Schulart

über 5
abs. (9
569 20,8
3 187
11163
620 16,9
Summe $ 90 7676 115,9' &lt;49 |11,4' ‘192 119,0] 2596 |15,2| 3046 [19,0
Gesamtsumme | 7984 /15,2| 877 111,5 1242 |12,0| 2688 115,1! 3182 118,8

Zwischenzeit von Jahren
2—3 3—4
ehe 07 abe 107

;. Gymnasien . . . .
, Realgymnasien , . . .
. Oberrealschulen . . .
6. Realschulen .

Man kann diese Tabelle nur dahin deuten, daß sehschwache
Augen, bei denen also der Brechungsfehler nicht voll korrigierbar ist,
in der Berufsarbeit mit geringen Ausnahmen keine Besserung erfahren,
zumal junge Leute mit höherer Schulbildung meist Berufe ergreifen,
welche mit geistiger Arbeit (Lesen, Schreiben, Rechnen) verknüpft sind.
Es sind, wie erwähnt, die Hälfte Gymnasiasten mit längerem
Schulbesuch, welche sich meist dem Studium widmen, so daß die