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wirtschaft, nach unseren Anschauungen über Entwicklung von Augen-[ehlern
 günstige Betriebe.
Württemberg steht wie die übrigen Landteile des südlichen
Deutschlands etwa in der Mitte mit 44,3 %; über Kurzsichtigkeit auf
höheren Schulen gibt es aus dem Jahre 1883 Untersuchungen, welche
für ein Realgymnasium 42 %,, für ein Gymnasium 46 % ergaben. In
Tübingen fand Gärtner!) 78 %, Studenten der Theologie kurzsichtig.
Unsere Statistik hat als Durchschnitt 37,4 %/, ergeben.
Es folgen Mittelfranken und die Pfalz; es lassen sich ohne
vage Vermutungen Schwer Anhaltspunkte herausfinden; aus Erlangen
besteht eine Arbeit:
1876 Scheiding?) Erlangen 55%, Gymnasien,
welche schr ungünstiges Resultat liefert über die Kurzsichtigkeit bei
Schülern eines Gymnasiums, aber eine Schulstatistik besagt nichts
für die Beurteilung im allgemeinen.
Großherzogtum Baden, eins der gesegnetsten Länder mit fruchtbaren
 Gegenden und mannigfacher Industrie, steht trotz allen Reichtums
 und günstiger Lebensbedingungen nicht sehr günstig.
Es seien folgende Arbeiten erwähnt:
Becker Heidelberg 35%, Manz Freiburg 29%
Weiss Mannheim 30 9%. ;
Es folgen nun Provinz Brandenburg, Großherzogtümer Mecklenburg,
 Provinz Sachsen.
Schlesien, Westpreußen, Posen, die östlicher gelegenen
Teile des Reiches, stehen verhältnismäßig ungünstig, besonders für
Westpreußen ist dies auffällig, da die Nachbarprovinz um vieles günstiger
 sich verhält. Einige Arbeiten über Kurzsichtigkeit aus früheren
Jahren ergeben folgendes:

18 9%
21 9%
24 9%
28 9%
283 0/0
34 9/
„ 35 %
Es kommen diese Zahlen den unsrigen über Kurzsichtigkeit
ziemlich nahe; Westpreußen zeigt 32,3 %,; Schlesien und Posen, als
Binnenprovinzen mit vielfach älteren Schulgebäuden, zeigen 36,1 9%
und 36,8 %,
1) Gärtner, 1883,
2) Scheiding, Inaug.-Diss. 1876. Erlangen.

1866 Cohn Breslau Realschule
1866
1866
1566 R n
1886 Schneller Danzig P
1886 x
1886

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