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städte erheblich unter dem Gesamtdurchschnitt. Doch sind die Zahlen
zum Teil so- klein, daß die Prozentzahlen keinen Anspruch auf ausreichende
 Sicherheit machen können.
27. Die genannten 4 Fehlergruppen machen in Preußen 65,2,
in. Bayern 62,1, in den übrigen deutschen Staaten 69,1 9% aller Unlauglichkeitsgründe
 aus.
28. Von den sonstigen Fehlern sind die Krankheiten der
Gliedmaßen und Gelenke, die Fettleibigkeit und die Krampfadern
 am häufigsten bei den aus Preußen Kommenden, die übrigen
fast durchweg bei den aus Bayern Gebürtigen am zahlreichsten, bei
len aus den übrigen deutschen Staaten Gebürtigen am geringsten ver-;reten.
 Doch lassen die kleinen Zahlen keine sicheren Schlüsse zu.
29. Von sämtlichen zum einjährigen Dienst Berechtigten entfällt
der größte Anteil (29,8 °%) auf die Körpergröße von 171 bis
175 cm; die Prozentanteile der übrigen Gruppen (je 5 cm
amfassend) nehmen nach unten sowohl wie nach oben konunuijerlich
 ab.
30. Gegenüber den sonstigen Militärpflichtigen sind
anter den zum einjährigen Dienst Berechtigten die großen
Leute wesentlich zahlreicher vertreten, während die mittleren
ınd kleinen Leute bei den ersteren überwiegen.
31. Bei den tauglichen Leuten sind die großen Staturen zahlreicher
 vertreten als bei den Untauglichen, die kleinen und mittleren
Staturen bei den Untauglichen etwas zahlreicher als bei den Tauglichen.

32. Unter den wegen allgemeiner Körperschwäche und schwacher
Brust Untauglichen sind die kleinen Leute und die ganz großen Leute
noch etwas zahlreicher, die mittleren und großen Leute noch etwas
geringer vertreten, als bei den Untauglichen insgesamt.
33. Die allgemeine Tauglichkeitsziffer nimmt im Durchschnitt
 mit zunehmender Größe zu —- bis zur Größe von
171-—175 cm — und fällt dann in den folgenden Größengruppen
 um ein geringes ab.
34. Wegen allgemeiner Körperschwäche usw. und Lungenkrankheiten
 sind die ganz kleinen Leute am meisten untauglich gewesen;
‚hre Zahl nimmt mit steigender Körpergröße stetig ab, nur bei den
zanz großen Leuten nimmt ihre Zahl wieder um ein geringes zu.
35. Die meisten großen Leute sind unter den Gymnasiasten, die
wenigsten unter den Seminaristen zu finden; die meisten kleinen Leute
Jementsprechend unter den letzteren, die wenigsten kleinen Leute bei
len Öberrealschülern.

Veröffentl. aus dem Gebiete des Milit.-Sanitätsw. 40. Heft.