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47. Mit zunehmender Körpergöße nimmt der Anteil der
yünstigsten Indexgruppen (bis — 20) ab; die mittlere Gruppe
‘— 921 bis 30) zeigt nur geringe Schwankungen, die ungünstigsten
Gruppen (— 31 und darüber) nehmen zu,
48. In jeder Indexgruppe nimmt aber mit zunehmender Körperoröße
 die Tauglichkeit ebenfalls zu, die Untauglichkeit ab, und zwar
in den hohen Indexgruppen am meisten,
49. Hierdurch erklärt sich auch der scheinbare Widerspruch,
daß mit steigender Körpergröße einmal die Tauglichkeit zunimmt,
andererseits die im Pignetschen Sinne ungünstigen Indexgruppen
zunehmen: von den großen Leuten sind bedeutend mehr Leute trotz
hohen Index tauglich, als von den kleinen und mittleren Leuten.
50. Ordnet man die 5 Hauptschularten nach dem Anteil der
yünstigsten bzw. ungünstigsten Indexgruppen, so steht am schlechtesten
die Realschule, es folgt das Realgymnasium, die Oberrealschule, das
Gymnasium und die Seminare. Genau die gleiche Reihenfolge weisen
die 5 Schulen hinsichtlich der Zahl der wegen allgemeiner Schwächlichkeit
 als untauglich Erklärten auf,
51. Auch bei den 5 Schulen sind von den Leuten mit unzünstigstem
 Index doch noch ein namhafter Teil (schwankend zwischen
13,8 °/%, bei den Realschulen und 22,3 %, bei den Seminaren) für
tauglich erklärt worden.
52. Mit zunehmender Schulbesuchsdauer steigt der Anteil
 der günstigen Indexgruppen an, mit zunehmender
Zwischenzeit wird ihr Anteil geringer; nur bei denjenigen, die
die Schule am längsten besucht haben, ist eine Abnahme der günstigen
and eine ausgesprochene Zunahme der ungünstigen Indexgruppen mit
steigender Zwischenzeit nicht nachweisbar. Es besteht also das gleiche
Verhalten, wie hinsichtlich der Körpergröße. Vergl. Schlußsatz 40.
53. Da die 5 Hauptschularten hinsichtlich des Anteils der längsten
Schulbesuchsdauer bzw. der kürzesten Zwischenzeit die gleiche Reihenfolge
 innehaben, wie in Satz 50 angeführt, so erklärt sich durch diesen
Einfluß der Schul- und Zwischenzeit wenigstens teilweise die auffällige
Verschiedenheit der Schulen hinsichtlich des Pignetschen Index.
54. Den größten Anteil an günstigen Indexgruppen weisen die
in Ostpreußen, Westfalen und Rheinland Geborenen, den geringsten
Anteil die in Berlin, Brandenburg, Posen, Schlesien, den Hansestädten,
Kg. Sachsen und Württemberg Cieborenen auf. Auffälligerweise zeigen
auch die aus Westpreußen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Gebürtigen
 ein ungünstiges Verhalten nach Pignet.