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Es sei hier noch eingeschaltet und besonders hervorgehoben, daß
die unserer Statistik zugrunde liegenden jungen Leute zum großen
Teil noch die Schule in einer Zeit besucht haben, in denen die jetzt
zültigen Bestimmungen über die Berechtigung der verschiedenen
Schularten hinsichtlich Studium noch nicht in Kraft waren. Die
Aenderungen, welche in dieser Beziehung in den letzten Jahren eingetreten
 sind, durch welche die Oberreal- und Realschulen wesentlich
an Bedeutung gegen früher gewonnen haben, können sich natürlich
erst im Laufe der Zeit bemerkbar machen: es ist aber nicht unwahrscheinlich,
 daß hierdurch manche Verschiebungen, in der Frequenz,
der Länge des Schulbesuches usw. bei den verschiedenen Schularten
sintreten werden, wodurch natürlich auch der Einfluß der Schulen auf
lie Gestaltung des Gesundheitszustandes der Schüler gewisse Aenderungen
 erfahren kann. Späteren Untersuchungen muß es vorbehalten
bleiben, hierüber Aufschluß zu bringen.
Aber unsere Untersuchungen haben auch ergeben, daß der
Schulbesuch auf die Gestaltung der Gesundheitsverhältaisse
 der zum einjährigen Dienst Berechtigten nicht allein
und wohl nicht einmal an erster Stelle von maßgebender
Bedeutung ist — viel größer und nachhaltiger scheint die
Wirkung zu sein, welche die Zeit nach der Schule auf die
körperliche Entwickelung und die Entstehung und Verschlimmerung
 mancher Krankheiten und Fehler auszuüben
vermag.
Auch hier stellen sich ja einer sicheren statistischen Erfassung
der fraglichen Verhältnisse nicht unerhebliche Schwierigkeiten entgegen,
 die zum Teil in der Eigenart des Materials an sich, namentlich
 in der freiwilligen Wahl des Termins zum Eintritt in den Dienst,
begründet sind, worüber im Text ausführlich berichtet ist. Aber die
Konstanz der Erscheinungen, die große Regelmäßigkeit, mit welcher
die Untauglichkeit im allgemeinen sowohl wie hinsichtlich fast aller
Fehler. und Gebrechen zunimmt, je länger die Zeit zwischen Schulbeendigung
 und Meldung zum Dienst gewährt hat, drängen doch zu
ler Annahme, daß ‚hier eine der Hauptursachen für das in vieler
Beziehung so wenig günstige Verhalten der jungen Leute aus den
höheren sozialen Schichten liegt.
Besonders bemerkenswert erscheinen in dieser Richtung die
Feststellungen über die mit der Länge der Zeit nach der Schule anwachsende
 Zahl der wegen allgemeiner Schwächlichkeit und schwacher
Brust für untauglich Erklärten — im Gegensatz zu der Abnahme des
gleichen Untauglichkeitsgrundes, je länger der Schulbesuch gedauert