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hat; ferner die Ergebnisse hinsichtlich der geringeren Größenzunahme
nach Abschluß der Schuljahre, das beträchtliche Ansteigen der Herzarkrankungen
 u. a. m.
Es kann nicht der Zweck dieses Schlußwortes sein, nochmals
alle die Einzelheiten, welche für die besprochenen Annahmen anzuführen
 wären, hier zu wiederholen, es muß dieserhalb auf die Ausführungen
 im Text verwiesen werden — ebenso wie hinsichtlich der
mutmaßlichen Gründe für diese Erscheinungen auf die Erörterungen
S, 55 ff. Bezug genommen sel. —
Leider fehlen ja jegliche Anhaltspunkte dafür, ob der Körperzustand
 der zum einjährigen Dienst Berechtigten, wie er sich nach
ınseren Untersuchungen darstellt, eine Verbesserung oder eine Verschlechterung
 gegenüber früheren Zeiten bedeutet.
Angesichts der vielen hygienischen Verbesserungen und des
wachsenden schulhygienischen Verständnisses sollte man meinen, daß
zegen früher sich manches zum Bessern gewendet und geändert hat.
Aber diesen Fortschritten stehen ja so zahlreiche schädliche Einflüsse
und Nachteile des heutigen, modernen Lebens gegenüber, daß dadurch
 etwaige Vorteile auf ersterem Gebiete wohl ausgeglichen werden
können. —
Man darf aber auch die "Tragweite der Ergebnisse unserer Erhebungen
 nicht allzusehr überschätzen. Denn die bei den militärärztlichen
 Untersuchungen festgestellten Krankheiten haben bei den
verschiedenen Einzelpersonen auch eine sehr verschiedene Bedeutung
hinsichtlich ihres Einflusses auf die Tüchtigkeit des Individuums in
sozialer, biologischer und hygienischer Beziehung.
Wenn es ja auch zu beklagen ist, daß so viele Angehörige der
gebildeten Klassen dem Heeresdienst verloren gehen, so besagt die
Feststellung eines die Militäruntauglichkeit bedingenden Fehlers noch
nicht, daß der. Betreffende nun auch in sonstiger Hinsicht körperlich
minderwertig und weniger leistungsfähig sei. Dafür sind unter den
Krankheitsgruppen, welche behufs statistischer Erfassung und Bearbeitung
 zusammengefaßt werden müssen, doch zu verschiedenartige
und verschieden zu bewertende Zustände vertreten, welche auf die
weitere gesundheitliche Entwickelung des Einzelnen von sehr verschiedenem
 Einfluß sein können.
So werden sich z. B. unter den wegen allgemeiner Schwächlichkeit
 und schwacher Brust für untauglich erklärten jungen Männern
viele befinden — und die Erfahrung bestätigt das täglich —, - die
später nichts mehr von einer solchen Schwächlichkeit erkennen lassen,
sondern völlig gesund und körperlich tüchtig sind. Es handelt sich,