LO Durchaus nicht. Davon, dass die geplanten Arbeiterassociationen genau so den Wechselfällen der Marktlage, der Conjunctur ausgesetzt wären, wie die Unternehmungen Einzelner, dass sie sich voraussichtlich durch Concurrenz befehden und nach dem Monopole streben würden '), sehen wir ab. Denn diese Mängel verschwinden gegenüber dem Grundfehler, an dem das ganze System krankt. . Louis Blanc ist nämlich für die Gleichheit des Lohnes und legt den Starken und Begabten die Verpflichtung auf, ihre Kräfte der Allgemeinheit zu weihen ?). Diese Ver- pflichtung, so edel und sittlich sie auch sein mag, ist doch eine viel zu schwankende Grundlage, als dass man darauf ein Ob- ligationenrecht mit fundamentalen Bestimmungen über die züterverteilung aufbauen könnte. Jedesfalls ist ein Rechts- system, das sich lediglich an die Brüderlichkeit wendet, für praktische Zwecke wertlos und man kann daher ohne Ueber- treibung behaupten, Louis Blanc habe an die Stelle der von 'hm so leidenschaftlieh bekämpften privatrechtlichen Ordnung eine communistische Utopie von augenfälliger Undurchführ- barkeit gesetzt. 1) Vgl. die Ausserung des Delegirten Charpentier in der Sitzung des Luxembourg v. 20. März 1848 (bei Girardin, Droit au travail, I. Ba. a. a. OÖ. p. 70). Wenn jeder Industriezweig ein abgeschlossenes (janze bildet, könnte lann nicht dieser Industriezweig Se Oonsumenten brandsechatzen? (ranconner je consomateur). 2) Vgl. die Ausserung Louis Blanc’s (bei Girardin a, a. OÖ. p. 66): La superiorite d’intelligence ne constitne pas plus un droit que In superiorite musculaire; elle ne cre&e quwun devoir. Il doit plus, celui qui peut javantagye: voili son Drivilege!