Zugeführt wurden. aus:
Österreich selbst
Rumänien
Ungarn ;
Jugoslawien*
Tschechoslowakei
Zusammen

1929
32.262 45.818 36.804
58.718 45.766 21.482
39.431 30.071 30.274
20.143 8.343 6.396
7.208 3.787 5.227

1928

157.759 © 144.275: 127.907

Von den einzelnen Rindergattungen wurden aus
Jugoslawien in den Jahren 1926—1930 auf den Wiener
Markt gebracht:

Jahr‘

1926
1927
1928
1929
1930

Ochsen

Stiere

Kühe

Büffel

14.038 6.363 3613 5
23.913 10.819 7.427 29
7.216 9.611 3.310 6
3.016 4.351 936 40
1.327 4.368 682 19

Zusammer

24.209
42.188
20.143
8,343
6.396

Nach obigen Angaben steht Jugoslawien in‘ der
österreichischen Rindereinfuhr an dritter Stelle, d. i
nach Rumänien und Ungarn, die eine doppelte bzw, dreifläche
 Einfuhr nach Österrreich aufweisen. Zu dieser
betrüblichen Tatsache gesellt sich ein bedeutender Rückgang
 der jugoslawischen Rinderausfuhr auf den österreichischen
 Markt. Dieser Rückgang kann durch den
verringerten Fleischverbrauch in Österreich infolge
verringerter Kaufkraft und der Deckung des Verbrauches
 aus den eigenen Viehbeständen nicht hinlänglich
 begründet werden, da der Rückgang in diesem
Falle weit unter die Relation fällt und heute kaum ein
% der Ausfuhr vor fünf Jahren erreicht,
Ein wichtiger Markt für Rinder aus Jugoslawien
ist auch Griechenland, woselbst regelmäßig ein
Fünftel. der Gesamtausfuhr aus Jugoslawien: abgesetzt
würde, doch ist diese Ausfuhr im Jahre 1930 sehr be«*

* Zwischen ‚der jugoslawischen und österreichischen Statistik
 — wie im allgemeinen zwischen den fremdländischen
Statistiken —. bestehen Differenzen in der Einfuhrzahl.

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