wakei ist es trotz allen Bemühungen, seine V’ehzucht
zahlenmäßig zu heben, nur gelungen, den Vorkriegsstand
zu erreichen. (Im Jahre 1913 insgesamt 4,596.000 Stück
— im Jahre 1930 4,547.522 Stück). Daher ist die Tschechoslowakei
 gezwungen, größere Rindermengen einzuführen,
 obwohl die Bestrebungen dieses Staates
dahingehen, diese Einfuhr zu drosseln. Die Eınfuhr in
die Tschechoslowakei in den letzten Jahren berırug wie
folgt (Stück):

Aus
Polen
1925 168.364 11.635 99.192
1926 77.013 5.356 36.961
1927 28.798 6.793 2.170
1928 22,009 5.142 268
1929 98.911 2.605 26.834
1930 104.838 367 25.000

Jahr

Gesamt- Aus Jugoeinfuhr
 slawien

Aus
Rumänien

Aus
Ungarn

Aus den
übrigen
Staaten

"7.566 7.261 6.710
775 2,180 781
4.485 2.376 2,974
13.172 1.189 2.238
43.393 14.345 11.644
49.802 26.000 3.669

Laut den obigen Daten war Jugoslawien nur in den
Jahren 1925 bis 1928 in stärkerem Maße an der Versorgung
 des tschechoslowakıschen Marktes mit Rindern
(rund 7—24 Prozent) beteiligt, um später von diesem
Markte völlig abgedrängt zu werden, wohingegen den
übrigen Staaten ermöglicht war, ihre Positionen, obwohl
 mit bedeutenden Abänderungen, konstant zu halten.

14