die übrigen
Jugoslawien Rumänien Polen Ungarn Länder
Jahr bis über bis über bis über bis über bis über
110 ke 110 kg 110 kg 110 kg 110 kg

1925 6.800 37,755 16.120 100.392
1926 67.184 159.740 25.704 90.500
1927 86.392 187.541 140.941 105.084
1928 19.942 112.098 29.978 85.846
1929 25.748 126.068 12.133 39,582
1930 20.664 170.278 5.632 35.189

526.675 31981
364.616 42.720
326 370 30.064
548.179 63.985
283.784 132.518
169.534 164.978

8.054 72.634 1.598 694
15.368 98.535 3.432 2.309
13.246 50.796 697 653
10,813 38.112 124 679
27.551 123.038 172 812
98.703 118.760 2673 3.614

Vergleiche und Überprüfungen obiger Daten führen
zu folgendem Schluß: Polen beherrscht den österreichischen
 Schweinemarkt, den es sich durch besonderen
Vertrag und Kontingent gesichert hat.
Polen, das hauptsächlich Fleischschweine (unter
110 kg) ausführt, hat bisher dieses sein ganzes Kontingent
 nach Stückzahl nicht ausgenützt, doch war es bestrebt,
 je schwerere Ware auf den Auslandsmarkt zu
bringen und hat in dieser Hinsicht Jugoslawien, das
bisher in der Ausfuhr. schwerer Schweine (über 110 kg)
eine stärkere Position innehatte, zu gefährden und zu
verdrängen begonnen. Als Belieferer des Österreichischen
 Marktes folgt nach Polen unzweifelhaft Jugoslawien,
 das allerdings neben der polnischen auch mit der
ungarischen und rumänischen Konkurrenz zu kämpfen
hat. Die Stellung Rumäniens gegenüber jener vor einigen
 Jahren ist wohl geschwächt, und es verschwindet
allmählich vom österreichischen Schweinemarkt; dagegen
 beiestigt Ungarn seine Stellung stets mehr und
mehr, da es gleich Polen im Wege der Kontingentierung
 bemüht ist, ein je größeres und stärkeres Placement
 seiner Schweine auf dem österreichischen Markte
zu sichern. Im Jahre 1930 traten auf dem Österreichischen
 Schweinemarkt als Lieferanten bishin unbekannte
Länder auf, so Deutschland mit 21.307 Fleisch — und
913 Fettschweinen; Holland mit 1.548 und 16; Dänemark
mit 1.383 und 712 usw. Die Zukunft wird indessen erweisen,
 ob Jugoslawien in diesen Ländern nur ein fallweiser
 oder dauernder neuer Konkurrent erwachsen ist.
Fin weiterer Markt zur Aufnahme von Schweinen
aus Jugoslawien, doch von geringerer Bedeutung denn

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