Diese Zahlen erweisen klar die Vorherrschaft Polens
 auf diesem Markte u. zw. mit 60 bis 67, Prozent
Lieferung; sodann folgt an zweiter Stelle Rumänien mit
7 bis 16 Prozent Lieferung, während Jugoslawien, im
Jahre 1927 auf 15 Prozent, in den späteren Jahren auf 6
Prozent Lieferungsanteil herabgedrückt, seinen Platz
Ungarn abtreten mußte, dessen Anteil von 5 auf 15 Prozent
 stieg. Infolge des Zollkrieges Ungarn—Tschechoslowakei
 wird wohl Jugoslawien im Jahre 1931 seine Position
 bessern, doch ist damit noch keine Gewähr für
deren Dauerbestand gegeben, Die Befestigung dieser
Position ist um so notwendiger, weil der Österreichische
 Markt. aus verschiedentlichen Ursachen ein stets
schwächerer und unbeständigerer Abnehmer wird, ferner
 die jugoslawische Ausfuhrbilanz gegenüber der
Tschechoslowakei noch immer in bedeutendem Maße
passiv ist, dieser Passivstand aber durch eine stärkere
Schweineausfuhr in die Tschechoslowakei einigermaßen
 gemildet werden könnte.
Der dritte, wohl dauernde doch nach Quantum
ziemlich unbedeutende Markt für Schweine aus Jugoslawien,
 ist Italien, dessen Aufnahme selbst in den
Jahren stärkster Schweineausfuhr kaum 10.000 . Stück
erreichte. Italien ist an und für sich ein schwacher Abnehmer
 von Schweinen, denn seine ganze Einfuhr betrug
 im

Jahre

insgesamt aus Jugoslawien
Stück Stück

1925 13.682 689
1926 1.743 1.412
1927 24.079 2.179
1928 97.139 8.012
1929 25.777 12.409
1930 15.082 5.944

Die Schweineausfuhr nach Griechenland bewegte
 sich in den einzelnen Jahren in den Grenzen
der Ausfuhr nach Italien, denn Griechenland ist infolge
der klimatischen Verhältnisse ein schwacher Verbraucher‘
 dieses Artikels. Griechenland hat beispielsweise im

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