Jahr
1927
1928
L929
1930

Gesamtausfuhr
von Kalb- und
Rindfleisch

Hievon
Rindfleisch

2,955.034 146.878
3,947.117 134.889
4,043.116 136.577
3.043.551 105.963

Hievon
Kalk fleisch
2,808.156
3,812.228
3,915.539
2.037.588

Der Hauptabnehmer von frischem Fleisch war
Österreich mit 50 Prozent der Gesamtausfuhr. Insbesondere
 gilt dies für frisches Schweinefleisch, als
dessen Lieferant Jugoslawien nach Polen der stärkste
Versorger Österreichs war, wie dies die nachstehende
Tabelle betreffend die Zufuhr von geschlachteten
Schweinen und Schweinefleisch zur Großmarkthalle in
Wien erweist.

Jugoslawien &gt; Polen Ungarn
Jahr kg Stück kg Stück. kg Stück
1925 895.535 20.401 8,118.151 79.242 106.987 6.763
1926 1,361.677 _ 18.358 846.695 79.496 500.222 6.441
1927 1,017.759 14.841 1,054.722 189.470 39.886 14.891
1928’ 649.029 2.064 1,547.725 282.204 9.668 1.315
1929 718.947 15.488 652.312 116.640 183.469 24.225
1980 652.789 10.469 518.748 100.193 295.430 29.674

Rumänien
kg Stück
‚86.280 10.760
76.0111 11.171
15.447 6,042
72.041 2.113
101.569 681
291.577 2.429

Ebenso war Österreich in einigen der vergangegen
Jahre der stärkste Käufer von frischem Rind- und Kalb-Heisch
 aus Jugoslawien.
Hauptimporteur frischen Rind- und Kalbfleisches
(nach Österreich auch von Schweinefleisch) in den
jetzten Jahren war Italien mit 45 bis 60 Prozent Anteil
 an der gesamten Ausfuhr. Die restlichen Mengen
gingen in die Tschechoslowakei, nach Deutschland und
andere Staaten. Schließlich wäre noch zu erwähnen,
daß Pferdefleisch fast: ausschließlich auf dem ‘österreichischen
 Markt Aufnahme fand, nur ganz geringe Mengen
 wurden in einzelnem Jahren in Italien abgesetzt.

Weitere aus Jugoslawien ausgeführte Schlächtereiprodukte
 waren: Speck, Fett, Unschlitt,
Grieben, Rauchfleisch, Schinken, Salami,
W ürste und sonstige Fleischprodukte.

3%