in einem Jahre bedeutende Mengen aufnahmen, um sich
in den folgenden völlig vom jugoslawischen Fettmarkte
zurückzuziehen.
Die Würsteausfuhr war in der Nachkriegszeit
bis zum Jahre 1925 eine recht bedeutende und blieb stets
unverändert sowohl hinsichtlich der ausgeführten
Mengen wie auch der aufnehmenden Märkte. Die stärksten
 Käufer dieses Erzeugnisses waren Oesterreich
und Italien; war Oesterreich im Jahre 1921 bis 1925 der
stärkere Käufer, so trat vom Jahre 1925 an Italien an
seine Steile. Die Ausfuhr nach den übrigen Ländern war
unbedeutend.
Die Salami-Ausfuhr war in den letzten Jahren
betreffs der Ausfuhrmengen ziemlich stabil — betrug aber
leider kaum ein Viertel des im Zeitraume von 1922 bis
1924 ausgeführten Quantums — doch hat sich die Zahl
der Märkte für diesen Artikel bedeutend verringert. Die
Schweiz, Frankreich, Tschechoslowakei, die neben
Desterreich und Italien ursprünglich gute Abnehmer
waren, sind in den letzten fünf Jahren fast völlig ausgeblieben;
 die Ausfuhr nach Italien, die an und für sich
nicht sehr bedeutend war, ist nun sehr gering, so daß
schließlich Oesterreich als einziger nennenswerter Käufer
 mit 95 Prozent Aufnahme verblieben ist.
Die Ausfuhr von Schinkenund Selchfleisch
sank auf das Minimum und beschränkt sich auf geradezu
unbedeutende Mengen, die teils nach Italien (40 bis 70
Prozent) teils in die Nachbarländer Oesterreich, Griechenland
 usw. ausgeführt wurden.
Das gleiche gilt auch hinsichtlich der nicht besonders
 angeführten Fleischprodukte, während Grieben,
Unschlitt, Knochenfett usw. Artikel von nebensächlicher
Bedeutung sind.
Zusammenfassend wäre hinsichtlich der Ausfuhr von
Schlächtereiprodukten zu sagen, daß sich die Aufnahme
dieser Artikel auf fremden Märkten konstant vermindert,
ebenso die Zahl der Märkte selbst. Die Ursache ist wohl
aur in sehr begrenztem Maße in der allgemeinen Wirt-35

