wert in der Währungseinheit wirkt wie eine Preisgestaltung, die nicht aus dem freien Verkehr und freier Konkurrenz entspringt. Der äußere Währungskurs, welcher dem inländischen Preisniveau nicht entspricht, verliert seine Funktion als Regulator, welcher das natürliche Gleichgewicht im Export und Import aufrecht erhält. Das Gleichgewicht muß künstlich aufrecht erhalten werden, durch künstliche Exportunterstützung und künstliche Importeinschränkung, weil der unnatürlich hohe Kurs wie ein künstlich herabgesetzter Preis sich auswirkt. Deshalb finden wir in den Ländern mit Goldwährung und nicht zu Ende geführtem Deflationsprozeß alle möglichen Formen der künstlichen Exportunterstützung. Aber alle diese Maßnahmen lösen nicht das eigentliche Problem, den sie beseitigen nicht die Disparität zwischen dem inneren und ausländischen Preisniveau, ja sie bremsen den Deflationsprozeß, der dazu führen würde, weil sie den Druck der Weltkonkurrenz auf die Inlandspreise abhalten, Dadurch wird also der Druck auf die deflatorische Preissenkung gemildert und der Gegendruck der Bestandteile des Produktionsaufwandes (der Löhne, Schulden, Steuern) gesteigert; so bleibt der Deflationsprozeß auf dem halben Wege stehen und die Weltwirtschaft befindet sich auf einem toten Punkte; es ist nicht möglich den Weg dem internationalen freien Warenverkehr frei zu geben und die Weltwirtschaft zerfällt in die Autarkien der Nationalwirtschaften. Aus dieser Argumentation Dr. Engli?Y geht logisch hervor, daß es auch bei uns notwendig war — solange die Regierung an der Unveränderlichkeit des Goldgehal-—_ a