genheit angehört, und daß die Bekämpfung einer Wirtschaftskrise des heutigen Ausmaßes nicht ohne autoritäre Eingriffe der öffentlichen Hand auskommen kann, besonders dort, wo die individualistische Freiheit des geltenden Wirtschaftssystem es dem Stärkeren ermöglicht, die Lage der wirtschaftlich Schwächeren zur Ausbeutung auszunützen. Andererseits muß man sich der Gefahren eines planmäßigen Interventionismus, besonders des staatlichen bewußt sein, der bei der Vielfältigkeit des Wirtschaftslebens unter Schwierigkeiten einer planmäßigen Regelung im demokratischen System ebenfalls seine Grenzen hat. Falls wir also den Standpunkt akzeptieren, daß wir in einer modernen komplizierten Wirtschaft nicht ohne Eingriffe der öffentlichen Hand auskommen, bleibt zu erwägen, in welchem Maße diese Eingriffe zulässig sind. Auch hier gibt uns die Geschichte ein lehrreiches Bild. Sobald die Weltwirtschaft oder ein bedeutender Teil aus ihrem normalen Gleichgewicht geraten ist und ihre selbsttätige Regulierung, die aus dem freien Tauschverkehr resultiert, zu fungieren aufhört, tritt automatisch die Notwendigkeit eines öffentlichen Eingriffes hervor. Ein Beispiel ist der Weltkrieg und die Nachkriegsentwicklung, speziell ihr Gipfel in der letzten Weltkrise, welche zeigt, daß das wirtschaftliche Gleichgewicht in der ganzen Weltwirtschaft tief gestört wurde. Solche großen Störungen erfordern naturgemäß auch tiefe Eingriffe. Das Maß der Eingriffe ist also, wie ersichtlich, in ziemlich bedeutenden Zusammenhange mit dem Maße der Störungen in der Wirtschaft, aber die autoritativen =