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        <title>Die Devalvation als Mittel zur Wirtschaftsbelebung</title>
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            <surname>Kalfus</surname>
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      <div>zuführen und nicht in letzter Reihe auch die Goldreserve
 unserer Währung bereit zu stellen.
Ich möchte noch die Frage streifen, ob und wieweit
dieser Eingriff zeitgerecht durchgeführt wurde. Ich erwähnte
 bereits vorhin, daß nicht einmal in den Reihen
der Gegner der Devalvation bestritten wurde, daß der
Inhalt der Krone zur geeigneten Zeit, besonders mit
Rücksicht auf die Änderung des Weltpreisniveaus, die
durch den Rückgang des Dollars und Pfundes bewirkt
wurde, angepaßt werden muß. Es handelte sich nur
darum, wann dies geschehen soll. Man kann es als geeignete
 Lösung betrachten, daß doch der Großteil der
Ersparungsmaßnahmen, besonders die Herabsetzung
des Ausgabenvoranschlages für das Jahr 1934 früher
durchgeführt wurde, bevor man zu der valutarischen
Maßnahme griff. Die Öffentlichkeit würde die Ersparungsmaßnahmen
 schwerlich nach diesem Währungseingriff
 begreifen, wie sie auch heute der irrigen Meinung
 ist, daß die Periode des Sparens in der staatlichen
und öffentlichen Wirtschaft bereits hinter uns liegt.
In der Öffentlichkeit wird schon heute die Frage erörtert,
 ob die Voraussetzungen der Anhänger oder Gegner
 der Devalvation sich erfüllt haben. Schon heute
über den Erfolg oder Mißerfolg der durchgeführten Devalvation
 zu diskutieren, wäre noch vorzeitig, denn wir
haben erst nur einen kleinen zeitlichen Abstand hinter
uns; eines ist sicher, daß die vielfach aufgebauschten
Befürchtungen jener sich nicht erfüllt haben, welche
voraussetzten, daß die Devalvation eine Erhöhung der
Preise und damit eine Entwertung der Einlagen, der
Löhne und der Gehälter mit sich bringen wird,

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