joch mehr als im Vorjahre. Bedeutend entwickelt hat sich auch die Kunstdüngung.
 Rund ein Drittel der Anbaufläche von Brotgetreide erhielt
Kopfdüngung. Ansehnliche Ergebnisse sind auch auf dem Gebiete des
Reisanbaues zu verzeichnen, deren Aubaufläche sich im Vergleich zum
Vorjahre um 55,6 Prozent vergrössert hat. Gross ist auch das Interesse für
Zuchttiere. Auch hat sich unsere Gemüseproduktion bedeutend entwickelt,
 was dadurch gefördert wurde, dass wir der werktätigen Bauernschaft
 und den Produktionsgenossenschaften annähernd hunderttausend
Treibbeet-Holzrahmen zukommen liessen. Im Ergebnis der Förderung
der Gemüseproduktion nimmt die Anlieferung zu und die Werktätigen
der Städte können zu mehr und besserem Gemüse gelangen. Alle diese
Dinge sind nur Anfangsergebnisse, sie zeigen aber dennoch, dass die
Beschlüsse von Partei und Regierung zur Förderung der landwirtschaftlichen
 Produktion in den Kreisen der gesamten Bauernschaft ein breites
Echo, eine entsprechende Aufnahme gefunden haben.
Diese Ereignisse konnten von unsrer werktätigen Bauernschaft nicht
zuletzt deshalb erzielt werden, weil unsere heldenhaft schaffende Arbeiterklasse
 unter Führung von Partei und Regierung der werktätigen Bauernschaft
 dem ungarischen Dorf wirksame Hilfe bietet.
Auch der Befriedigung der kulturellen Ansprüche unseres Volkes
haben Partei und Regierung im vergangenen Jahre grössere Sorgfalt
zugewandt, Die dörflichen Kulturheime werden reicher, behaglicher.
Rapid steigt die Leserzahl in den staatlichen Bibliotheken und auch der
Bücherverkehr ist besonders gewachsen. Ende 1953 erhöhte sich die Zahl
der in die Bibliotheken eingeschriebenen Leser um nahezu 50 Prozent
und die Zahl der verliehenen Bücher um über 70 Prozent. Seit Juni vorigen
Jahres wurden in den Bibliotheken von Budapest und der Provinz — nur
die staatlichen Bibliotheken gerechnet — um 4,5 Millionen mehr Bücher
verliehen als im vorigen Jahr.
Die Zahl der Theater- und Opernbesucher nimmt in der Hauptstadt
 wie in der Provinz seit dem Regierungsprogramm in kraftvoller
Weise zu. Hiervon zeugt die Tatsache, dass im ersten Quartal 1954, obwohl
 infolge des rauhen Winters viele Vorstellungen unterblieben, die
Besucherzahl in den Budapester Theatern dennoch um 8,8 Prozent, in
den Provinztheatern um 10,4 Prozent und in den Dorftheatern um 13,9
Prozent grösser war als in der gleichen Zeit des Vorjahres,
Auch der Besuch der Lichtspielhäuser zeigt eine kraftvolle Entwicktung.
 Wenn wir das erste Quartal dieses Jahres mit dem ersten Quartal
des Vorjahres vergleichen, sehen wir, dass sich die Besucherzahl der
Lichtspieltheater von 16,2 Millionen auf 23,3 Millionen erhöht hat. Das
bedeutet, dass die Zahl der Kinobesucher in Budapest um 46 Prozent
und in den Dörfern um 58 Prozent gestiegen ist. Die angeführten Ziffern