zunehmender Arbeitslust durchdrungen ist. Der Arbeitswettbewerb darf
jedoch nicht als Kampagne angesehen werden! Der Arbeitswettbewerb
ist eines der wichtigsten Mittel zur Hebung der Lebenshaltung unseres
Volkes. Deshalb muss der Arbeitswettbewerb lebendig gehalten und von
jeder bürokratischen, einschränkenden Massnahme befreit werden.
Der Arbeitswettbewerb ist eine lebendige, kämpferische Bewegung
der Arbeiterklasse, die sich auf einer vielseitigen Initiative der Werktätigen
 aufbaut. Besonders grosses Gewicht muss darauf gelegt werden,
dass der Arbeitswettbewerb in unserem Kohlenbergbau einen grösseren
Aufschwung nehme, denn ein Rückfall in der Kohlenproduktion kann
unserer Volkswirtschaft ernste Schwierigkeiten verursachen.
Auch die Erfahrungen der letzten Wochen zeigen, dass unsere fleissige
 Bauernschaft die Politik der Partei begriffen hat; das beweisen die
hunderttausend und aber hunderttausend Joch wohlgepflegter Kartoffel-,
Zuckerrüben- und Maisfelder. Zugleich muss aber auch bemerkt werden,
dass an einzelnen Stellen infolge der Häufung von Arbeit sowie der regnerischen
 Witterung in der Hackarbeit ein Rückstand wahrzunehmen ist,
besonders in den Komitaten Szolnok, Veszprem, Bäcs und Baranya.
Die weitere Hebung des Wohlstandes unseres Volkes hängt zum
grossen Teil davon ab, wie die Werktätigen der Landwirtschaft jetzt, in
diesen entscheidenden Tagen, die ihnen obliegenden landwirtschaftlichen
Arbeiten durchführen. An den uns jetzt bevorstehenden Tagen und Wochen
liegt es, wieviel wir in diesem Jahre von unserem auf den Aufschwung der
Landwirtschaft gerichteten Programm verwirklichen können. In der
Landwirtschaft ist dies ein besonders schwerer Abschnitt, denn um diese:
Zeit häufen sich die Pflanzenpflege, die Einbringung des Heus, die Ernte,
die Schälfurche, die Abersaat und der Drusch zusammen. Deshalb müssen
 alle Werktätigen der Landwirtschaft, unsere ganze Bauernschaft mit
aller Kraft gegen die Verunkrautung der Felder und für die verlustfreie
Einbringung der Getreidearten kämpfen,
Partei und Regierung erwarten von den Maschinen-Traktoren-Stationen,
 dass sie den Produktionsgenossenschaften mit aller Kraft bei
ihrer Arbeit helfen, damit sie durch eine rechtzeitige Durchführung der
Pflanzenpflege eine gute Ernte einbringen, damit sie die Lebenshaltung
ihrer Mitglieder wesentlich heben und schon in diesem Jahre die Überlegenheit
 der Genossenschaftswirtschaften beweisen. Hierauf muss die
Aufmerksamkeit der Leiter und Werktätigen der Maschinen-Traktoren-Stationen
 um so eher gelenkt werden, da es Maschinen-Traktoren-Stationen
gibt, wo ein Teil der Kultivatoren und Universaltraktoren auf dem Hof der
Maschinen-Traktoren-Station steht, obgleich diese auf den Produktionsgenossenschaftsfeldern
 intensiv benötigt würden. Auch können wir nicht
sagen, dass die zur Arbeit eingesetzten Traktoren entsprechend ausgenutzt