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dem Gang der öffentlichen Angelegenheiten und sorgt nur für
sein eigenes materielles Wohlbefinden. Einen aristokratischen
Grun dtypus tragen durchweg alle den tropischen oder subtropi⸗—
schen Gegenden angehörenden Niederlassungen der Engländer.
Großgrundbefitzer und Pflanzer sind hier darauf bedacht, mit ge—
dungenen Arbeitern, an deren geistiger Entwickelung fie kein Ju—
teresse haben, den Boden so gut als möglich auszunützen. Ueberall,
wo farbige Arbeiter der afrikanischen Rasse benutzt oder chinefische
Tagelöhner herbeigezogen werden, erzeugte fich schnell der Hoch—
muth der Geburt und der Hautfarbe als Grundlage einer den
Arbeitgeber vom Arbeiter trennenden Spaltung. In diesem
Gegensatze verliert die Arbeit die ihr gebührende Ehre, indem sie
von den dabei Betheiligten als ein vom Schicksal auferlegtes Loos
der Verdammniß getragen oder entschuldigt wird. Solches Pflan—
zerwesen erhielt sich nicht nur nach Abschaffung der Sclaverei in
Westindien, sondern bildet sich auch aufs Neue aus, wo die glei⸗—
chen Bedingungen des Bodens und des Klimas bestehen. In
der „Königin Land“, das in seinen heißeren Gegenden Zucker
und Baumwolle erzeugt, wiederholt sich auch die Bildung eines
Pflanzerthums, von der Art desjenigen, das in den ehemaligen
Selavenstaaten der nordamerikanischen Union bestand. Dieselben
Männer, welche, mißvergnügt mit dem englischen Großgrundbesitz
und seiner weit reichenden politischen Macht ihrer Heimath den
Rücken kehrten, um die Freiheit in weit entlegenen Zonen auf⸗
zusuchen, begründen jenseits des Oceans über eine vermeintlich
tiefer, stehende Klasse von Menschen eine auf eigennützige Aus⸗
beutung beruhende Herrschaft. Solche Vorgänge warnen uns vor
dem Wahn, als ob wir im sicheren Besitze einer unzerstörbaren
Gesittung uns wähnen und erhaben dünken dürften über jene
Versuchungen, welchen viele, losgetrennt von dem Verbande mit
der Volksgenossenschaft, alsdann erliegen, wenn sie den Rückhalt
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