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bild und ihre Ausartung zeigt sich in der Entstehung der See—
raubgenossenschaften der Flibustier und Buccaniers.
Neben solchen corporativen Gesellschaften mit dem Zwecke der
Speculationen sind es religiöse Secten, welche durch kirchliches
Mißvergnügen von England aus namentlich zur Zeit der Kämpfe
gegen die Stuarts über die See getrieben werden. Auch bei
diesen Secten ist es ein stark entwickeltes Gemeingefühl, welches
den Entschluß zur Auswanderung hervorruft. Die Unzufrieden⸗
heit mit der Herrschaft der englischen Staatskirche paart fich in
diesen Religionsgenossenschaften vielfach mit der Einbildung eines
religiösen Missionsberufes. Wie aber immer die Motive der
Fortwanderung beschaffen sein mögen: In dieser ersten Periode
zeigt sich der einzelne Mensch noch nicht stark genug, um in
fernen Ländern auf eigenen Füßen stehen zu können; unbeschützt
vom Staate, den er verläßt, sucht er einen Halt in gesellschaft—
licher Verbindung mit Gleichgesinnten. Unter den Religions⸗
genossenschaften, welche damals über das Meer zogen, find die
Quäker, deren Führer William Penn war, am häufigsten genannt
worden. Von den alten colonisirenden Handelscompagnien ver⸗
loren viele ihre Privilegien schon nach kurzer Zeit. Bis nahe
an die heutige Zeit heran erhielt sich das Vorrecht der Hud⸗
so n's-Bay⸗Compagnie, die in den nördlichen Distrikten des bri—
tischen Amerika einen einträglichen Pelzhandel betrieb und schließ—
lich mit den Interessen der kanadischen Ansiedler in Widerspruch
gerieth. Die größte aller englischen Handelscompagnien, welche
indessen späteren Ursprungs war, die Ostindische Compagnie ver⸗
mochte es gleichfalls nicht, ihre Privilegien zu behaupten.
Die zweite Periode der englischen Colonisationen, begin—
nend mit einem aus Anlaß der spanischen Erbfolge glücklich durch—
geführten Kriege, in dessen erste Jahre die Eroberung von Gi—
braltar fällt, endigt mit einem glücklich gegen Napoleon geführten
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