(ßä

Es blieb schliesslich nichts anderes übrig, als die Uralitstückchen
 unter der Lupe auszulesen, bei dem feinen . Korne
des Materials eine sehr zeitraubende und mühselige Arbeit.
Das so erhaltene Product wurde zur Entfernung des etwa
mit dem Uralit verwachsenen Chlorit eine Stunde lang mit
Salzsäure digerirt, mit heissen Wasser ausgewaschen, bis das
Waschwasser keine Chlorreaction mehr gab, und die ausveschiedene,
 zurückgebliebene Kieselsäure durch Aufkochen
mit einer concentrirten Sodalösung und sorgfältiges Auswaschen
entfernt. Auf diese Weise gelang es schliesslich, ein Material
zu gewinnen, welches sich bei der mikroskopischen, Prüfung
als vollkommen rein erwies. Die mit grösster Sorgfalt ausgeführten
 Analysen ergaben das unter I-—V stehende Resultat,
 während unter VI des bequemeren Vergleichs wegen die
oben gefundene Zusammensetzung des frischen Diallag hinzugefügt
 wurde:

Ang. Subst.
SiO,
AL O,
Fe, 0,
FeO
VaQO
MgO
Na, 0
K, 0
H, 0

0.6452
52.73
4.62
516

246
(2.59

IL

“my

yo vr

0.2655 * 0.4826 {14807

4.78
5,36
12.71

52,78
4.70
5.26
10.21
12,58
12,59
0.23 0.28
0.06 0.06
1.54

58.583
3.12
5.09
13.54
6.19
18.77
0.57
0.20
99.90 10101

10.21

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Vergleicht man das Umwandlungsproduct (V) mit dem
Muttermineral (VI), so ergibt sich als wesentlichster Unterschied
 die Aufnaluıme von Wasser und die Veränderung im
(iehalt der alkalischen Erden: der Kalk hat ungefähr in
gleichem (irade zugenommen (um 6,39%), als die Magnesia
abgenommen (6,18°%,): ferner tritt noch in-merklicher Weise
die Abnahme des Eisenoxyduls hervor (3,33 %/,). während die
Zunahme der Thonerde und des Eisenoxydes, die Abnahme
der Kieselsäure. und der Alkalien kaum in Betracht kommen
Jürften. Fs tritt jedenfalls auf das deutlichste hervor. dass