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Unter V. &amp; und b wurden die von mir ausgeführten Analysen
 des Uralit und Diallag aus dem Gabbro der Zwartkoppies
 noch einmal wiederholt.
Von diesen Analysen sind zunächst die beiden ersten
(L und II) ungeeignet, mit der von mir ausgeführten verglichen
 zu werden, da die Uralite jedenfalls gänzlich abweichenden
 Hornblenden angehören: die Analyse von DOoMEyKo
(1) lässt sich überhaupt nicht auf eine isomorphe Mischung
der gewöhnlichen, in den Hornblenden angenommenen Silicate
zurückführen; der Uralit von den Schlegeler Bergen (IT)
ist ein an KEisenoxydul ungewöhnlich reicher Strahlstein,
wenn man von dem ungefähr um 24°, zu niedrigen Kieselsäuregehalte
 absieht. Dagegen ergibt sich, dass der Uralit
vom Baltymsee nahezu die gleiche Zusammensetzung besitzt,
wie derjenige vom Loskop, wenn man annimmt, dass neben
Eisenoxydul auch Eisenoxyd vorhanden, aber nicht bestimmt
worden ist. Der Uralit von Ottawa County weicht dagegen
 wiederum nicht unerheblich ab, indem der Gehalt an
Sesquioxyden und an Eisen erheblich geringer, der Gehalt an
alkalischen Erden, besonders an Magnesia erheblich höher ist.
Ebenso ergeben sich sehr wesentliche Unterschiede, wenn
man Umwandlungsproduct und Muttermineral einerseits nach
den Analysen von HArRRINGTON, andererseits nach den von
mir ausgeführten vergleicht.‘ Bei der Umwandlung des canadischen
 Augit in Uralit nimmt der Gehalt an Kalk bedeutend
ab, an Magnesia bedeutend zu, während bei dem aus Diallag
entstandenen Uralit gerade die umgekehrte Veränderung eintritt;
 andererseits ist auch das Muttermineral in Canada
kalkreich, in Afrika kalkarm. Die Veränderungen im Gehalte
 an Kieselsäure, Thonerde, Eisenoxydul und Alkalien sind
zwar geringfügig, nehmen aber wie bei den alkalischen Erden
den umgekehrten Verlauf an den beiden Fundorten. Die Zunahme
 von Alkalien in dem Uralit von Canada erscheint
bei der leichten Beweglichkeit dieses Bestandtheils besonders
bemerkenswerth. Von einer molecularen Umlagerung kann aber
bei der Uralitbildung auf den Apatitgängen in Canada ebenso
wenig die Rede sein, wie bei derjenigen im Gabbro. Berechnet
man für die Uralite vom Baltymse6 und von Ottawa
County in gleicher Weise wie oben die etwa an der Zusammen-