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richt entweder unter dem Auffassungsvermögen vieler seiner Schüler
bleiben oder über dasselbe hinausgehen. Dies verursacht eine
Neigung zur Unaufmerksamkeit, welche die Lehrer früher oder
später zu beseitigen haben.“ *)
Auch macht die Natur des Berufes des Geistlichen es ihm
unmöglich, den Unterricht stets pünktlich und regelmässig zu erteilen.
 Hierunter leidet die Ordnung und die Disciplin der Schule.
Kin Schulinspektor sagt diesbezüglich (siehe Report 1905 p, XVII):
„Unsere Lehrer tun ihr Bestes, die Kinder an Ordnung und Pünktlichkeit
 zu gewöhnen; aber die Geistlichen reissen, da sie ihren
Verpflichtungen nicht nachkommen können, unbewusst das wieder
nieder, an dessen Aufbau die Lehrer tagtäglich arbeiten.“ **)
Das Wichtigste aber ist, dass der Geistliche in der Regel
nicht professionell als Lehrer ausgebildet ist. Er weiss nicht, wie
weit das Auffassungsvermögen des Kindes reicht und hat daher
in seinem Unterricht die Neigung, über das Verständnis des Kindes
hinauszugehen. Er ist meist nur ein „Amateurlehrer“ und verwechselt
 Reden nur zu leicht mit Unterrichten, Mit Bezug hierauf
 sagt (siehe Report 1905, p. XXIV) einer der von der Kommission
 befragten Schulmänner: „Die Geistlichen sind für gewöhnlich
nicht als Lehrer von Kindern ausgebildet und in der Regel mit
den Phasen der geistigen Entwicklung der Jugend nicht vertraut.
Sie würden daher nicht einmal in der Lage sein, den Unterricht
in der Bibelkunde mit derselben Geschicklichkeit zu erteilen wie
der Berufslehrer. Mit anderen Worten: Sie würden nicht imstande
sein, ihr Wissen und ihre Methode dem Kindesverstande anzupassen.“


*) „Under the present system a clergyman has children of all ages in his
olass, although no one with any experience would ever dream of giving the
same instruction to a child of five years as lıe would to one of fifteen. The
clergyman must either talk above or below the capacity of many of his pupils.
This causes habits of inattention which the teachers have sooner or later to
correcl.*
**) „Our teachers are endeavouring to teach the children habits of order
and punktuality, but ihe clergy by their inability to meet !heir obligations are
unconsciously tearing down what the teachers are working day in and day ont
to build up.“
*#*) „The Clergy are not usually trainzd teachers of children. They, as a
rule, would be unaware of the stages of earlier mental development and would